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Dabergotz: Berauscht und ohne Führerschein

Ostprignitz-Ruppin: Polizeibericht vom 1. Juli Dabergotz: Berauscht und ohne Führerschein

Polizeibeamte der Neuruppiner Wache kontrollierten am Donnerstag Abend in Dabergotz in der Kastanienallee einen 21-jährigen VW-Fahrer, weil dieser verbotswidrig einen Landwirtschaftsweg nutzte. Auf Verlangen konnte er keinen Führerschein vorlegen.

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Quelle: dpa

Dabergotz. Bei einer routinemäßigen Abfrage im Polizeiregister wurde festgestellt, dass dem 21-Jährigen in der Vergangenheit der Führerschein bereits entzogen wurde. Der Mann machte darüber hinaus einen nervösen Eindruck, zitterte am ganzen Körper und zeigte kaum eine Pupillenreaktion. Ein vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf Amphetamine. Bei der anschließenden Durchsuchung seines Wagens wurden mehrere Gramm Cannabis, über 40 Tabletten und weitere verdächtige Substanzen gefunden. Weil der 21-Jährige eine Blutprobenentnahme ablehnte, wurde durch einen Bereitschaftsrichter eine solche angeordnet und durchgeführt. Die aufgefundenen Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt. Die weitere Bearbeitung des Sachverhalts übernimmt die Kriminalpolizei.

Herzsprung: Unfall mit drei Fahrzeugen

Am Freitag Mittag ereignete sich auf der A 24 zwischen den Anschlussstellen Neuruppin und Herzsprung ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Sowohl ein Ford als auch ein Mitsubishi befuhren den linken Fahrstreifen und mussten verkehrsbedingt abbremsen. Dies bemerkte der Fahrer eines Mercedes mutmaßlich zu spät und schob alle Fahrzeuge zusammen. Insgesamt wurden bei dem Verkehrsunfall fünf Personen verletzt. Der Mercedes und der Mitsubishi mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn Hamburg gesperrt werden, auch weil ein Rettungshubschrauber auf der Fahrbahn landen musste. Der 79-jährige Fahrer des Mercedes und die drei Insassen aus dem Mitsubishi wurden ins Ruppiner Klinikum gebracht. Die 79-jährige Beifahrerin aus dem Mercedes wurde per Rettungshubschrauber schwer verletzt nach Schwerin geflogen.

Kyritz: 14-Jährige geschlagen

Eine 14-Jährige stand am Donnerstag Nachmittag mit einer 13-Jährigen gegen 16.15 Uhr in Kyritz Am Bahnhof, weil sie auf den Zug warteten. Dort stand auch eine 23-Jährige, die im weiteren Verlauf die Mädchen angefahren haben soll, was diese „denn so gucken“ würden. Anschließend kam sie auf die Mädchen zu, schlug der 14-Jährigen ins Gesicht und entriss ihr den Turnbeutel, den sie in einen Altkleidercontainer warf und sich dann entfernte. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen konnte die 23-Jährige ermittelt werden. Während einer ersten Befragung verstrickten sich die 23-Jährige und ihr Begleiter in Widersprüche, darüber hinaus war sie mit 1,78 Promille alkoholisiert. Ein Strafverfahren wegen Raubes wurde eingeleitet. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen.

Kyritz: Bares oder Schläge

Am Donnerstag Vormittag wurde ein 19-Jähriger am Ausgang einer Bank in der Kyritzer Straße der Jugend von einem 18-Jährigen zur Herausgabe von Geld aufgefordert. Der 19-Jährige gab etwas über 20 Euro heraus, woraufhin ihm nach eigenen Angaben Schläge angedroht worden seien, wenn er nicht mehr herausgebe. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, war der 18-Jährige mit vier weiteren Personen vor Ort erschienen. Einer seiner Begleiter trug Handschuhe und drohte Schläge an. Der 19-Jährige gab anschließend weiteres Bargeld heraus und durfte sich dann entfernen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Neuruppin: Auf offener Straße geschlagen

Ein 51-jähriger Mann vietnamesischer Herkunft stand am Donnerstag Nachmittag gegen 15.45 Uhr in der Neuruppiner Karl-Marx-Straße mit einem 28-jährigen Landsmann vor einem Imbiss. Plötzlich kam ein Unbekannter auf einem Fahrrad vorbeigefahren und pöbelte den 51-Jährigen an. Später stieg der Unbekannte vom Rad und schlug auf den 51-Jährigen ein. Der 28-Jährige wollte helfen, erhielt jedoch ebenfalls Schläge. Bei Eintreffen der Polizei war der Unbekannte bereits geflüchtet. Der 51-Jährige erlitt Verletzungen an Kopf und Schulter. Zum Hintergrund der Tat liegen bisher keine Erkenntnisse vor. Der unbekannte Radfahrer ist männlich, trug eine goldfarbene Kette und hat sehr kurze Haare. Die Polizei bittet Zeugen, die etwas zum Sachverhalt angeben können, sich unter der 03391/ 3540 zu melden.

Dossow: Kuriose Zahlungsaufforderung

Ein 60-Jähriger erhielt am Montagvormittag einen vermeintlichen Anruf der „Landesbank“, in welchem ihm mitgeteilt wurde, dass von seinem Konto über 1500 Euro gepfändet werden sollen. Die Pfändung könne er indes durch einen Anruf bei einer Bank in München abwenden. Dort wurde ihm jedoch erklärt, dass er nur gegen Zahlung von mehreren Hundert Euro per Scheck an einen Mann in der Türkei die Pfändung abwenden könnte. Weil dem 60-Jährigen dies komisch vorkam, sah er von der Überweisung ab und erstattete Strafanzeige. Die Ermittlungen dauern an.

Walsleben: Täter gestellt

Bei einer Streife der Autobahnpolizei Walsleben sollte am Freitag Morgen auf dem Rast- und Tankstellengeländer Walsleben West (A 24 in Fahrtrichtung Berlin) ein Peugeot mit Hamburger Kennzeichen kontrolliert werden. Der Fahrer flüchtete jedoch und fuhr an der Anschlussstelle Neuruppin von der A 24 ab. Aufgrund unangepasster Geschwindigkeit kam er nach links von der Fahrbahn ab und fuhr durch den angrenzenden Grünstreifen, um auf die Bundesstraße 167 zu gelangen. Nach Passieren der B 167 wollte der Peugeot-Fahrer erneut an der Anschlussstelle Neuruppin auf die A 24 in Richtung Hamburg auffahren, durchfuhr erneut Pkw den Grünstreifen, wobei die Vorderachse brach und das Fahrzeug zum Stillstand kam. Der 28-Jährige polnische Fahrer wurde dabei verletzt und musste zur Behandlung ins Ruppiner Klinikum gebracht werden. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der Peugeot eigentlich aus Oldenburg stammt, bereits als gestohlen zur Fahndung ausgeschrieben war und mit „Doublettenkennzeichen“ gefahren wurde. Das Fahrzeug wurde als Beweismittel sichergestellt. Der entstandene Sachschaden wird mit 8000 Euro beziffert. Die Ermittlungen dauern an.

Lichtenberg: Zusammenstoß mit Radfahrer

Am Donnerstag gegen 9 Uhr ereignete sich in der Dorfstraße in Lichtenberg am Abzweig nach Karwe ein Verkehrsunfall. Ein 46-Jähriger kam mit seinem Peugeot aus Karwe und wollte nach links in die Dorfstraße abbiegen. Dabei fuhr er offenbar so weit vor, dass er mit einem 55-jährigen Radfahrer, der aus Richtung Radensleben kam und in Richtung Karwe abbiegen wollte, zusammenstieß. Der Radler klagte anschließend über Schmerzen am Rücken – eine ärztliche Versorgung vor Ort lehnte er jedoch ab. Gegen den 46-Jährigen wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Neuruppin: Ladendiebstahl

Zwei 17- und 16-jährige Mädchen entwendeten am Donnerstag aus der Auslage eines Marktes in der Neuruppiner Junckerstraße Kosmetikartikel im Warenwert von 26 Euro und verstauten diese in ihrer Handtasche, ohne zu bezahlen. Der Ladendetektiv ertappte sie dabei und rief die Polizei um Hilfe, weil sich die Mädchen nicht ausweisen wollten. Sie wurden nach ihrer Identifikation an den Betreuer übergeben.

Dabergotz: Verkehrskontrollen

Am Donnerstag haben Polizeibeamte Geschwindigkeitskontrollen in Dabergotz und in Kampehl durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 25 Fahrzeugführer mit überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. In Dabergotz wurde ein Fahrzeug bei erlaubten 30km/h mit 68km/h gemessen; Folge mindestens 160 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte. Weiterhin wurden 18 Verstöße wegen Handynutzung am Steuer, Nichtanlegen des Gurtes und gegen Durchfahrtsverbote geahndet.

Neuruppin: Uneinsichtige Radler

Zwei Radfahrer im Alter von 25 und 23 Jahren wurden am Donnerstagabend durch Polizisten auf der Neuruppiner Karl-Marx-Straße freundlich belehrt, dass sie ohne Licht unterwegs seien und was die Konsequenz im Falle einer Weiterfahrt wäre. Offenbar geläutert sprangen die beiden ab und schoben ihre Räder. Als die Beamten ein paar Minuten später beide auf der Alt Ruppiner Allee wieder trafen – ohne Licht fahrend – wurden beide einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein Atemalkoholtest ergab Werte von 1,87 und 1,76 Promille, so dass auf der Wache jeweils eine Blutprobe entnommen und gegen beide ein Verkehrsstrafverfahren eingeleitet wurde.

Neuruppin: Auffahrunfall

Ein Peugeot-Fahrer und ein hinter ihm befindlicher VW-Fahrer befuhren am Donnerstag Morgen nacheinander die Abfahrt Neuruppin-Süd an der A 24 . Oberhalb der Überführung zur Autobahn in Richtung Fehrbellin musste der Peugeot-Fahrer verkehrsbedingt halten, dies bemerkte offenbar der Fahrer des VW zu spät und fuhr auf den haltenden Peugeot auf.

Neuruppin: Drei Vermisste wieder gefunden

Wie schon im Mai verließ am Donnerstag ein 50-jähriger Patient der Ruppiner Kliniken das Krankenhaus in unbekannte Richtung. Der Vermisste leidet unter einer geistig-seelischen Behinderung, die medikamentös behandelt werden muss. Er soll starken Stimmungsschwankungen unterliegen und seine Eltern mit dem Tode bedroht haben. Aus diesem Grund kann bei einer Nichteinnahme seiner Medikamente eine Eigen- oder Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen werden. Im Rahmen der eingeleiteten umfangreichen polizeilichen Suchmaßnahmen konnte der Vermisste gegen 16.30 Uhr zu Fuß, offenbar auf dem Heimweg zwischen Sadenbeck und Neu Krüssow, angetroffen und mit einem Rettungswagen unter polizeilicher Begleitung zurück in die Klinik gebracht werden.

Auch ein 82-jähriger Mann aus einem Seniorenheim am Neuruppiner Schulplatz wurde am Donnerstag vermisst. Der Mann leidet unter Parkinson, ist dement und sturzgefährdet. Wie bereits im März geschehen, wurde er bei seiner ehemaligen Nachbarin in der Erich-Mühsam-Straße in Neuruppin gefunden und zurückgebracht. Die eingeleiteten Suchmaßnahmen konnten bereits nach relativ kurzer Zeit eingestellt werden.

Ebenfalls am Donnerstag meldete der Stationsarzt der Psychiatrie des Klinikums Neuruppin das Fehlen einer 46-jährigen Patientin. Diese wurde ursprünglich um 19 Uhr vom Rettungsdienst nach einem Sturz von einer Bank mit einer Kopfverletzung und einem Blutalkoholwert von 4,0 Promille in die Rettungsstelle gebracht und sollte in die Psychiatrische Station eingeliefert werden. Gegen 20.10 Uhr entfernte sich die Vermisste jedoch in unbekannte Richtung. Im Zuge umfangreicher Fahndungs- und Suchmaßnahmen konnte die Frau durch Beamte der Polizeiinspektion gegen 22.45 Uhr bei einer Freundin in der Erich-Mühsam-Straße in Neuruppin aufgefunden und wieder ins Klinikum gebracht werden.

Fehrbellin: 15-jähriger Dauerausreißer gefunden

Durch das Betreuungspersonal eines sozialen Projekts wurde am Donnerstag in Fehrbellin gegen 22 Uhr ein 15-jähriger, bekannter Dauerausreißer erneut als vermisst gemeldet. Letztmalig war er gegen 17 Uhr gesehen worden. Der Gesuchte ist regelmäßig abgängig und kehrt zumeist selbstständig, ohne Angaben über seinen Aufenthaltsort zu machen, zurück. Diesmal wurde er am Freitag durch eine Streife im Amtsbereich angetroffen und an das Heimpersonal übergeben.

 

Von MAZonline

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