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Ostprignitz-Ruppin Dagefoer gastiert im Kornspeicher Neumühle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Dagefoer gastiert im Kornspeicher Neumühle
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00:17 09.11.2016
Dagefoer sind Meister der sanften Töne. Quelle: Regine Buddeke
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Alt Ruppin

Dagefoer – das klingt irgendwie dänisch, ist es aber nicht – Der Bandgründer Hinrich Dageför ist Hamburger. Die Musik des Quartetts ist allerdings nicht der Shanty – man schöpft musikalisch aus vielerlei Wurzeln. Haupt-Tenor ist der Folk-Pop: „Wir probieren aber alles aus, was uns gefällt – Chansons, Singer-Songwriter, afrikanische Percussion“, erklärt Dageför, der seine Mitstreiter schon ewig kennt. Mit dem Bassisten Stefan Wulff komponiert er schon seit Jahren Filmmusik, auch für den „Tatort“. Mit dem Trommler Dumisano Mabaso spielt er im Duo „Dube“( das heißt Zebra) südafrikanische Musik. Dazu die Sängerin Jamina Achour – das ergibt eine spannende Melange. Der durften am Freitagabend die gut 100 Gäste im Kornspeicher Neumühle lauschen – das letzte Konzert in diesem Jahr, sagt der Gastgeber Manfred Neumann, der Dageför bereist zweimal gemeinsam mit der Sängerin Etta Scollo auf seiner Bühne hatte, und schwärmt: „Es lässt sich zwar schwer sagen, was Dagefoer für Musik machen. Aber es ist ein bunter Reigen schöner Melodeien – mit so vielen Instrumenten, dass ich anfangs dachte, es würden weit mehr als vier Musiker auf die Bühne kommen.“

Jamina Achour, Hinrich Dageför, Stefan Wulf und Dumisano Mabaso (v. l.) Quelle: Regine Buddeke

Das Publikum kann sich nun selbst ein Bild machen, welche Art Musik das Quartett spielt. Hinrich Dageför beginnt mit sanfter Melodiegitarre, die ein wenig spanisch klingt, Regenwaldklänge blitzen am Rande, die Trommeln Mabasos verstärken noch den exotisch-verwunschenen Klang. Jazzfetzen treiben vorbei wie Herbstlaub. Jamina Achours Stimme ist ein wenig spröd und melancholisch zugleich, verströmt mal Jazz-, mal Folk-Appeal. Schwebende Grooves wechseln mit fast dissonant versetzten Klangbildern und zarten sphärischen Klängen – das macht die Musik frisch und unerwartet – niemals gleitet es ins Kitschige ab. „Man könnte es Deeskalations-Musik nennen“, scherzt Hinrich Dageför, der immer wieder in seinen Taschen nach der richtigen „Mundi“ sucht. „Jede ist halt in einer anderen Tonart“, erklärt er. Das Publikum lauscht verträum und fordert am Ende zwei Zugaben ein.

Von Regine Buddeke

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