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Dalmatinerausstellung

Schönberg Dalmatinerausstellung

32 Dalmatiner und ihre Herrchen und Frauchen kamen am Wochenende auf die Mustang-Ranch in Schönberg zu einer Hundeausstellung zusammen. Für die Begutachtung der Hunde war Preisrichterin Lisa Bolt aus England angereist. Am Vorabend hatten die Gäste Zeit, bei einer Lindedance-Party mitzumachen: eine Spezialität der Ranch.

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Lisa Bolt (r.) begutachtet Hugo von Oakwood Forest.

Quelle: Buddeke

Schönberg. Der Club für Dalmatinerfreunde hat eingeladen, und die „Pünktchen“ sind gekommen – gemeinsam mit ihren Herrchen und Frauchen, die, so sie züchten wollen, ihre Lieblinge regelmäßig auf Ausstellungen zeigen müssen. Dass die nun zum ersten mal in Schönberg stattfindet, ist eher einem Zufall zu verdanken, verspricht aber zu einer festen Einrichtung zu werden. Denn Janine Liedtke, von der Regionalleitung Ost des Vereins, möchte die Region gern aus dem Dornröschenschlaf wecken. Und die aus ganz Deutschland angereisten Züchter – 32 Hunde sind am Sonntag beim „Schaulaufen“ dabei, scheinen sich auf Renato Jurans Mustang-Ranch ausgesprochen wohl zu fühlen.

Üblicherweise gibt es auf der Ranch oft Linedance-Partys. Renato Juran hat für den Samstagabend eine solche organisiert – und siehe da: das kam gut an. „Ich habe alle ’Dalmis’ mit Hüten ausstaffiert, dass sie in der Linedance-Gemeinde nicht so auffallen“, schmunzelt der Gastgeber. Am Anfang habe der DJ die Leute noch auf die Tanzfläche ziehen müssen. „Aber dann wollten sie gar nicht mehr weg. Die Preisrichterin habe ich halb zwei erst von der Tanzfläche gekriegt“, sagt Juran. Dennoch scheint Lisa Bolt aus England gut ausgeschlafen zu haben: Aufmerksam und hochkonzentriert prüft sie am Sonntagvormittag jeden Dalmatiner auf Herz und Nieren, der mit Herrchen oder Frauchen den Parcours abschreitet, rennt und auf Kommando auch mal ruhig sitzt. Viel fließt in die Bewertung ein: Optik, Gang, Benehmen.

„Jetzt steht er und steht – und wenn er nachher soll, setzt er sich sicher hin“, bangt ein Frauchen, die gleich an der Reihe ist. Hugo von Oakwood Forest hat die Parade schon hinter sich. Ein bisschen aufgeregt war sein Frauchen Mandy Starck trotzdem, obwohl der vierjährige Rüde bereits deutscher Jugendchampion ist und sich also auf dem Parkett bestens auskennt.

Aber Tier bleibt Tier: „Da muss nur ne läufige Hündin in der Nähe sein, dann weiß man nie“, sagt die junge Frau, die von der Insel Usedom angereist ist. Für den Dalmatiner Hugo ist es die zweite Anwartschaft auf den deutschen Champion – da sollte möglichst alles klappen. Am Ende ist sie zufrieden, auch mit dem ganzen Tag: „Das Ambiente hier ist sehr schön“, sagt nicht nur Mandy Starck.

Von Regine Buddeke

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