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Ostprignitz-Ruppin Damit das Laub nicht zum Zankapfel wird
Lokales Ostprignitz-Ruppin Damit das Laub nicht zum Zankapfel wird
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00:17 21.10.2016
Die Entsorgung des Laubes ist genau geregelt. Quelle: Peter Geisler
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Wittstock

Der Herbst ist da – und mit ihm das Laub, das von den Bäumen fällt. Doch wer beräumt was und wer ist wofür zuständig? Da komme es immer wieder zu Problemen, bestätigt Wittstocks Bauhofleiter Hans-Joachim Mantey. In ganz besonders dreisten Fällen fegen Grundstückseigentümer das Laub auf ihrem Hof zusammen und werfen es auf den Gehweg oder die Straße, um es nicht selbst entsorgen zu müssen. Das ist natürlich nicht erlaubt. Allerdings sei es für die Stadt oft nur schwer nachzuvollziehen, wer sich wann und wo auf diese Weise des Laubes entledigt hat.

Berlinchen, Biesen und Babitz sind Ausnahmen

Grundsätzlich seien Grundstücksbesitzer in den Ortsteilen bis zur Straßenmitte für die Sauberkeit vor ihrem Haus zuständig, so Hans-Joachim Mantey. Es gibt allerdings Ausnahmen. In Berlinchen, Biesen und Babitz, jeweils an den dortigen Ortsdurchfahrten, zahlten die Anwohner diese Arbeiten über die Gebühren – ebenso wie Anwohner an Hauptverkehrsstraßen in der Kernstadt.

Wer jedoch den Bereich bis zur Straßenmitte selbst sauber halten muss, sei für die Beseitigung von Unkraut, Laub oder Unrat sowie das Mähen von Grünstreifen verantwortlich. Anders verhalte es sich lediglich bei sogenannten Sonderreinigungen, wenn etwa ein Lkw diverses Schüttgut verloren hat oder ein Tier überfahren wurde. In diesen Fällen sei die Kommune zuständig. Bei Ölflecken auf der Straße sei der jeweilige Baulastträger, also der Eigentümer der Straße, für die Säuberung in der Pflicht.

Verbreiteter Irrglaube

Ein verbreiteter Irrglaube sei laut Hans-Joachim Mantey, dass Laub, das von Straßenbäumen auf den eigenen Hof fällt, die Stadt entsorgen müsse. Dem sei nicht so. Vielmehr müsse der Grundstückseigentümer dieses Laub entsorgen. Lediglich wer Laub auf öffentlichen Flächen zusammenfegt, brauche sich nicht selbst um die Entsorgung zu kümmern. Denn das übernehme dann die Stadt. Rund 30 000 Euro würden jährlich für die Laubentsorgung aufgewandt – aus Manteys Sicht ein verhältnismäßig hoher Betrag. Deshalb werde auch darauf verzichtet, große Säcke an die Straßenbäume zu hängen, in denen Laub eingefüllt werden kann, wie es in anderen Kommunen mitunter schon praktiziert wurde. „Das führt aber dazu, dass dort jede Menge Hausmüll in den Säcken landet, dessen Entsorgung dann noch teurer wird, weil der Abfall als Restmüll eingestuft werden muss.“ Für die Entsorgung des Laubes empfiehlt Hans-Joachim Mantey die Biotonnen.

Service: Die Straßenreinigungssatzung ist unter www.stadt-wittstock.de einsehbar. Dort können sich Anwohner über die individuelle Situation informieren.

Von Björn Wagener

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