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Damit der Putz in Rohrlack nicht abfällt

Temnitztaler Kirchen Damit der Putz in Rohrlack nicht abfällt

Gesamtkirchengemeinde Temnitz geht in diesem Jahr nicht viele, aber feine Projekte im Bereich Temnitztal an. Unter anderem wird der Putz im Eingangsbereich der Rohrlacker Kirche erneuert und die Steuerung der elektrisch betriebenen Uhr auf dem Wildberger Kirchturm überarbeitet. Für beide Kirchen stehen dafür insgesamt 10 000 Euro zur Verfügung.

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Auch die Steuerung der Turmuhr in Wildberg wird überarbeitet.

Quelle: Celina Aniol

Wildberg. Eines ist klar: Für alle reicht schlicht das Geld nicht. Deshalb arbeitet sich die Gesamtkirchengemeinde Temnitz Jahr für Jahr, Kirche für Kirche, Stück für Stück vor. „Dass irgendwann alles fertig sein wird, das ist ein Trugschluss“, stellt Joachim Pritzkow, der Vorsitzende des Gesamtgemeindekirchenrates und Baufachmann in einem, klar. „Denn wenn wir einmal fertig sind, dann fangen die zuerst sanierten Steine wieder zu bröckeln an.“

In der Gemeinde Temnitztal gibt es in diesem Jahr keine großen Vorhaben – dafür aber einige kleine, die Joachim Pritzkow für nicht minder wichtig hält. „Die Detailarbeit ist die Krönung – und sie ist etwas, was die Menschen auch merken.“

Die Arbeiten in Rohrlack dürfen nicht mehr als 8000 Euro kosten

Zum Beispiel, wenn der Turm der Rohrlacker Kirche neu verfugt und der Eingangsbereich dieses Gotteshauses erneuert wird. „Dort sieht es sehr schlimm aus“, berichtet der Kirchenratsvorsitzende. „Der Putz fällt ab.“ Wenn noch Geld übrig bleibt, dann soll auch das lange Friedhofsportal im Sockelbereich erneuert werden. „Wir haben da ein ganz schönes Ziegelmauerwerk, das aber eben nicht mehr ganz in Ordnung ist.“ Alle diese Arbeiten dürfen aber nicht mehr als 8000 Euro kosten.

2000 Euro steckt die Kirche in die Steuerung der Uhr auf dem Turm der Wildberger Kirche. Daneben hat die Gemeinde in diesem Jahr bereits 6500 Euro für das Vicheler Gotteshaus ausgegeben: Als dort Mitte April die neue Turmzier angebracht wurde, bezahlte sie das Hochhieven der Glanzstücke. Für den Nachbau der völlig vom Zahn der Zeit zerfressenen Originale sorgten Spenden der Familie Hannig-Faber und ihrer Freunde (die MAZ berichtete), die demnächst einen weiteren Höhepunkt in dem 111-Einwohner-Dorf planen.

Am 23. Juli soll dort der für Titel wie „Anne Kaffeekanne“ bekannte Liedermacher Frederik Vahle ein Konzert zur Einweihung der Turmzier geben. Und falls dabei Spenden zusammenkommen sollten, und das werden sie ziemlich sicher, dann werden diese wieder für ein weiteres Stück der Kirchensanierung ausgegeben werden dürfen, verspricht Christina Hannig-Faber.

Von Celina Aniol

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