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Damit der Start ins Berufsleben gelingt

Wittstock Damit der Start ins Berufsleben gelingt

Die Allgemeine Förderschule in Wittstock arbeitet mit mehreren Partnern zusammen, um benachteiligten Jugendlichen den ersten Arbeitsmarkt zu erschließen. Am Dienstag fanden sich alle Beteiligten bei einer Ausbildungsmesse zusammen.

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Dietrich Sander von der GGS ermutigte weitere Firmen dazu, Förderschülern eine Ausbildung zu ermöglichen.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Erik Gabler hat es geschafft. Der junge Mann mit Förderbedarf absolviert zurzeit eine Ausbildung im Wittstocker Hagebaumarkt. Ausbilder Patrick Wachner bescheinigt ihm Fleiß und Engagement: „Förderschüler sind oft williger, wenn es darum geht, Arbeiten zu erledigen, als andere Azubis“, sagt er. Defizite hätten sie dagegen oftmals bei speziellen Fertigkeiten oder dem räumlichen Vorstellungsvermögen.

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Erik Gabler berichtete am Dienstag in der Wittstocker Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt Lernen davon, wie der Ergänzungsunterricht am Oberstufenzentrum (OSZ) in Neuruppin abläuft. Sein Publikum: Andere Auszubildende und Vertreter der Firmen; Pädagogen, Mitarbeiter der Gemeinnützigen Gesellschaft für regionale Sozialentwicklung (GGS), die vom Förderprogramm Initiative Sekundarstufe I unterstützt wird; Vertreter des Kreises als Schulträger sowie der Stadt Wittstock als Unterstützerin der Ausbildungsmöglichkeiten für Schüler mit Förderbedarf. Sie alle fanden sich in der Schule zusammen, um sich darüber auszutauschen, wie es künftig noch besser gelingen kann, Förderschüler für den ersten Arbeitsmarkt fit zu machen. Anschließend gab es eine Ausbildungsmesse. „Sieben von zehn unserer Schulabgänger haben im vergangenen Jahr eine betriebliche Ausbildung begonnen“, berichtete Schulleitern Ingrid Hille.

Ein Bindeglied zwischen allen Beteiligten

Dass der Übergang vom Schul- in den Berufsalltag auch weiterhin gelingt, dazu trägt vor allem die GGS bei. Die Gesellschaft fungiert als Bindeglied zwischen Azubi, Ausbildungsbetrieb, Eltern und Agentur für Arbeit. Sie berät Jugendliche mit Förderbedarf hinsichtlich ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung persönlicher Stärken und Schwächen; ermöglicht Unterstützungsunterricht, vermittelt bei Problemen zwischen allen Beteiligten und ist schlicht als Ansprechpartner da. Dietrich Sander von der GGS warb dafür, dass sich noch mehr Firmen dazu entschließen sollten, benachteiligten Jugendlichen eine berufliche Chance zu geben.

Antje Biewald-Blumenthal, die Chefin des Hotels Stadt Wittstock, bildet seit 2009 erfolgreich Schüler mit Förderbedarf aus und ist froh, dass es die GGS gibt. „Auch wenn wir unsere Sache noch so gut machen, so können wir doch nur unseren Part erfüllen.“ Die Unternehmerin ist überzeugt davon, dass Ausbildungsbetriebe künftig nicht darum herum kommen werden, sich mit der Ausbildung von Förderschülern zu befassen.

Norbert Anton von der Haßlower Agrar GmbH wünschte sich einen noch besseren Ausbildungsstand der Schüler bei Lehrbeginn, vor allem in Mathematik.

Von Björn Wagener

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