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Damit mehr Bewegung in die Fläche kommt

Maulbeerwalde/Wittstock Damit mehr Bewegung in die Fläche kommt

Zusammen Sport machen ist nicht nur gesund, es kann auch das Gemeinschaftsgefühl in den Dörfern stärken. Deshalb bietet der Kreissportbund in einzelnen Ortsteilen Bewegungskurse an und möchte nochmehr Dörfer und Menschen in der Fläche erreichen. Kursleiterin ist die Wittstocker Reki-Meisterin Madlen Wirtz.

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Madlen Wirtz bietet im Auftrag des Kreissportbundes seit 2015 Bewegungskurse in den Ortsteilen an.

Quelle: Christian Bark

Wittstock/Maulbeerwalde. „Es ist kein Kräftemessen, die Hauptsache ist, dass alle Interessierten zusammen Sport machen können und Spaß an der Bewegung haben“, warb der Geschäftsführer des Kreissportbundes, Thomas Kriegl-stein, auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Maulbeerwalde für das Kursangebot „Altersgerechtes Bewegen“. Ziel des Kurses sei es, auch in den ländlichen Regionen ein regelmäßiges Sportangebot auf die Beine zu stellen.

„Die Schmergrenze liegt bei minimal acht Kursteilnehmern“, sagte Krieglstein. Dabei verwies er auf bereits stattfindende Kurse in umliegenden Ortschaften wie Zaatzke oder Blandikow. „Begonnen hat das alles mal im Kyritzer Raum“, erklärte Krieglstein am Montag im MAZ-Gespräch. Durch die Kooperation mit der Volkssolidarität seien dort vor sechs Jahren Kurse entstanden, die besonders älteren aber auch jüngeren Menschen die Möglichkeit geben, einmal in der Woche in der Gemeinschaft Sport zu machen. „Lediglich Wittstock und Heiligengrabe sind noch weiße Flecken auf unserer Landkarte“, sagte der Geschäftsführer.

Thomas Krieglstein (l) vom Kreissportbund warb auch in Maulbeerwalde

Thomas Krieglstein (l.) vom Kreissportbund warb auch in Maulbeerwalde.

Quelle: Christian Bark

Das soll sich nun ändern. Bereits seit Anfang vergangenen Jahres bietet die Wittstocker Heilerin und Reki-Meisterin, Madlen Wirtz, im Auftrag des Sportbundes 45-minütige Bewegungskurse in einigen Ortsteilen der beiden Kommunen an. „Das geht über Bauch-Beine-Po bis hin zu Entspannungsübungen“, informiert sie. Dazu gehörten Kraftübungen mit Hanteln oder Wasserflaschen, Balanceübungen aber auch Bewegungsspiele. „In Zaatzke haben wir zum Beispiel Wäscheklammern sortiert“, erinnert sich Wirtz. Das sei Teil eines kleinen Erlebnisparcours gewesen.

Auch als Rehasport möglich

Die Kurse finden wöchentlich über einen Zeitraum von zehn Wochen statt. „Es gibt auch die Möglichkeit, gezielt als Rehasportler teilzunehmen“, wie die Reki-Meisterin erklärt, die seit kurzem neben der C-Lizenz für Breitensport auch die B-Lizenz für den Rehasport Orthopädie besitzt. Dann müssten sich die Leute die Kurse über ihren Haus- oder Facharzt verschreiben lassen. Ansonsten koste die Teilnahme an dem zehnwöchigen Kurs einmalig 40 Euro. „Das erspart manchem den Weg in die nächst-größere Stadt“, so Wirtz.

Das Kursangebot


starten die Kurse wieder mit Madlen Wirtz in: Blandikow, ab 16.45 Uhr (Dörbb-Tenne); Liebenthal, ab 18 Uhr (Dorfgemeinschaftshaus); Schweinrich, ab 19.15 Uhr (Dorfgemeinschaftshaus).

In Zaatzke findet der Kurs auch über die Sommermonate jeden Mittwoch ab 10 Uhr (ab September dann im Feuerwehrhaus ) statt.

:
Tel. 03391/5 06 74 30 oder E-Mail: info@kreissportbund-opr.de

Dass ihr Angebot in einigen Ortsteilen so gut angenommen wird, freue sie ganz besonders. So gebe es in Zaatzke nicht einmal eine Sommerpause. „Die Leute wollten eben nicht einrosten“, schmunzelt die Kursleiterin. Darüber hinaus sei sie im Gespräch mit Vertretern weiterer Organisationen und Ortsteile – zum Beispiel mit der Volkssolidarität in Heiligengrabe oder der Gebäude- und Wohnungsverwaltung Wittstock (GWV). „Die wollen eventuell Kurse für ihre Mieter anbieten“, so Madlen Wirtz. Ab September würden dann die neuen Kurse wieder starten.

Für Maulbeerwalde und andere Ortsteile hoffte Thomas Krieglstein auf ein Interesse einzelner Dorfbewohner. „Und wenn sie nach meinem Verschwinden nur darüber diskutieren, habe ich schon was erreicht“, sagte der Sportbundgeschäftsführer während der Ortsbeiratssitzung in dem Dorf.

Wichtig sei, dass der Kreissportbund einen Ansprechpartner in den jeweiligen Ortsteilen finde, so Krieglstein, um alles Weitere nach und nach auf die Beine stellen zu können.

Von Christian Bark

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