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Ostprignitz-Ruppin Damit mehr Wanderer Freyenstein entdecken
Lokales Ostprignitz-Ruppin Damit mehr Wanderer Freyenstein entdecken
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00:29 03.03.2018
Touristiker Jürgen Paul präsentierte die Pläne rund um den Wanderweg in Freyenstein dem Ortsbeirat. Quelle: Björn Wagener
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Freyenstein

Freyenstein auf Schusters Rappen entdecken – das ist zwar jetzt schon möglich, aber bei der Ausgestaltung der Wegeführung gibt es noch Luft nach oben. Da sind sich Touristiker Jürgen Paul und der Freyensteiner Ortsbeirat einig.

Wie Wanderern das Städtchen buchstäblich zu Füßen gelegt werden kann, darum ging es auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung.

Im Mittelpunkt stand eine bereits festgelegte Streckenführung: vom Schmolder Weg per Fußgängerbrücke über einen Bach, weiter den Warnsdorfer Weg entlang, eine Schutzhütte passierend zur Gaststätte Hirschhof, am Wall entlang bis zur Pritzwalker Straße und weiter bis zum alten Bahndamm. Die gesamte Strecke, um sich Freyenstein zu erwandern, ist etwa zwei Kilometer lang.

Teil eines umfassenden Wegenetzes

Sie ist damit nur ein kleiner Abschnitt eines etwa 230 Kilometer langen Wanderwegenetzes, das im Stadtbereich Wittstock und in der Gemeinde Heiligengrabe etabliert werden soll. Jürgen Paul agiert im Auftrag beider Kommunen und hat bereits Wegeführungen erarbeitet. Bei allen Strecken gilt: „Es werden keine neuen Wege gebaut, sondern lediglich vorhandene genutzt“, sagte er in Freyenstein.

Doch wie sollte der Wanderweg ausgeschildert werden? Es soll übersichtlich und dennoch kostengünstig sein. Möglich wären Hinweisschilder an Pfosten, die zum Teil schon vorhanden sind – oder auch Feldsteine mit den entsprechenden Richtungs- und Entfernungshinweisen. Die Kosten für Schilder oder Stein-Wegweiser seien etwa auf vergleichbarem Niveau, so Paul.

Einfach farbige Kreuze

Eine dritte – und vermutlich günstigste – Variante wurde von Beirat Horst Hildebrandt vorgeschlagen: schlichte leuchtend farbige Kreuze an Bäumen, jeweils in Sichtweite des Wanderers. Auf eine endgültige Lösung einigte man sich in der Sitzung noch nicht.

Aber es wurde vereinbart, dass Jürgen Paul, Reiseberater Günter Lutz und Vertreter des Ortsbeirates den Streckenabschnitt abfahren, um festzulegen, wo genau welche Schilder oder Pfosten schon vorhanden sind, die genutzt werden könnten und wo möglicherweise Stein-Wegweiser platziert werden sollten.

Auch sei dann zu betrachten, wo es nötig wäre, den Namenszug „Freyenstein“ anzubringen.

Wie das Ganze finanziert werden soll, sei im Detail noch nicht geklärt. Nur so viel: Die Last soll auf möglichst viele Schultern verteilt werden – auch an Spenden wird dabei gedacht.

Von Björn Wagener

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