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Ostprignitz-Ruppin Dank für Neuruppins Feuerwehr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Dank für Neuruppins Feuerwehr
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00:17 18.06.2016
In Bechlin hat die Jugendwehr die neue Spritze am Dienstag gleich mal getestet. Quelle: Reyk Grunow
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Neuruppin

Der erste Löschangriff war ein Erfolg. Ein bisschen zögerlich kamen die Befehle vielleicht, aber am Ende hat alles geklappt. Die Mädchen und Jungs der Neuruppiner Jugendfeuerwehr aus der Wache Süd-West haben die Bewährungsprobe bestanden. Und das auch noch unter den Augen dutzender Zuschauer.

In Bechlin haben die Nachwuchsfeuerwehrleute am Dienstag eine neue Tragkraftspritze bekommen. Sie ist unabdingbar für die Ausbildung. Die alte Pumpe der Jugendwehr hatte schon 50 Jahre hinter sich und gerade den Geist aufgegeben. Der Lions Club hat der Jugendwehr deshalb eine neue gespendet. Präsident Dieter Herrmann hat sie in Bechlin übergeben.

Eine Tragkraftspritze speziell für die Arbeit der Jugendfeuerwehr

Rund 6500 Euro hat die neue Pumpe gekostet. Sie ist etwas kleiner als die üblichen Feuerwehrspritzen und so für die Zwecke der Jugendwehr ideal. Stadtbrandmeister Reinhardt Jachnick nimmt die Spende des Lions Clubs auch als Anerkennung für die gesamte Arbeit der freiwillige Feuerwehr in Neuruppin.

Wie enorm wichtig eine schlagkräftige Wehr ist, hatte sich vor gut einer Woche beim Brand eines Geschäftshauses an der Fehrbelliner Straße in Neuruppin gezeigt. Leute und Technik kamen an die Grenzen dessen, was sie leisten können.

Mit größtem Einsatz ist es gelungen, ein Überspringen des Feuers auf die benachbarten Gebäude zu verhindern. Von überall her haben die Feuerwehrleute danach Dank bekommen. Auf der Internet-Plattform Facebook gibt es bis heute Diskussionen, wie die Bürger den Frauen und Männern am besten ihren Respekt zollen könnten.

Stadtbrandmeister dankt allen Helfern beim Brand vor einer Woche

Stadtbrandmeister Jachnick winkt bei dem Gedanken ab. „Das ist doch unsere Aufgabe“, sagt er und dankt seinerseits den Feuerwehrleuten aus Fehrbellin, ohne die die Neuruppiner bei diesem Einsatz nicht ausgekommen wären. Auch Polizei und Rettungsdienst haben mit dafür gesorgt, dass Schlimmeres verhindert wurde. Sie hatten Anwohner selbstständig ins Haus geschickt und mit Lautsprecherdurchsagen gewarnt. Jachnick: „Sonst hätte es vielleicht noch mehr Verletzte gegeben.“ Viele Menschen haben die Gefahr durch die Rauchwolke völlig unterschätzt.

Die Feuerwehr hat auch eine Woche nach dem kräftezehrenden Einsatz noch mit den Folgen zu kämpfen. Unabhängig davon wollen sich die Retter am Freitag von 10 bis 15 Uhr auf dem Schulplatz präsentieren und ihre aufwändige Technik vorstellen. Alles als Werbung: Die Feuerwehr braucht dringend Leute und Nachwuchs.

Von Reyk Grunow

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