Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Das Seebad wird schickgemacht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Das Seebad wird schickgemacht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:32 01.03.2018
Die Veranda des Seebadhauses wird generalüberholt. Quelle: foto: Peter GEisler
Rheinsberg

Das Zeitfenster ist denkbar eng. Doch Günter Steffens glaubt, dass sein Marineclub die Sanierungsarbeiten an der Veranda des Rheinsberger Seebads bis zum Start der Badesaison am 15. Mai stemmen kann. Dabei ist an dem Anbau nicht wenig zu tun. Die gesamten Fenster müssen rausgenommen und überarbeitet werden. Marode Fachwerkbalken – mindestens ein Drittel der rund 20 Streben – müssen ebenfalls ausgebaut und durch neue ersetzt werden. Und auch die Zwischenräume des Fachwerks werden neu verputzt.

Rund 100 000 Euro kostet das Unternehmen. Das Gros des Geldes für die Sanierung in Rheinsberg stammt aus dem Förderprogramm Leader. Die Stadt gibt 15 000 Euro dazu. Der Verein beteiligt sich an dem Projekt mit Eigenleistung, die er bereits erledigt hat: Die Clubmitglieder haben schon im Herbst die Elektrik, die Heizung und die Innenverkleidung abgebaut.

Nur noch eine Sache könnte aus Sicht Steffens das Großvorhaben zeitlich ins Straucheln bringen. Zwar haben die vier ortsansässigen Firmen, die bereits Angebote im Vorfeld vorgelegt haben, versprochen, alles bis Mitte Mai zu erledigen. Die Arbeiten mussten aber noch einmal ausgeschrieben werden. „Wenn sich jetzt andere Firmen melden, dann weiß ich nicht, ob sie das zeitlich auch schaffen“, sagt Steffens. Denn die Ausschreibung endet erst Ende März. „Es wäre nicht so prickelnd, wenn jemand unseren gut ausgeheckten Plan durcheinanderbringt.“

Chancen, an dem knapp einhundert Jahre alten Einzeldenkmal zu arbeiten, hätten die anderen Firmen auch zu einem späteren Zeitpunkt. Denn die Sanierung ist mit den aktuellen Arbeiten mitnichten abgeschlossen. So müssen auch die Dächer dringend in Angriff genommen werden, so Steffens. Dramatisch sei die Lage vor allem an den Seitenflügeln: „Da fallen schon zum Teil die Bretter runter.“ Aber auch am Haupthaus müsse der Dachbereich erneuert werden. Großen Reparaturbedarf gibt es auch am rechten Steg, an dem das Sprungbrett befestigt ist.

Um das gesamte Seebad-Areal auf Vordermann zu bringen, wären über eine Million Euro nötig, sagt Günter Steffens. Zumindest für den Steg gebe es Chancen auf Fördergeld. Das habe ihm die Stadt vor Kurzem signalisiert. Doch nach dem Wechsel an der Spitze des Rathauses und den Problemen mit dem Bau des Rathauses, wisse er nicht, ob die Kommune das neue Seebadprojekt überhaupt noch angehen will.

Von Celina Aniol

Die diesjährige Hengstpräsentation in Neustadt bot erneut ein rasantes Programm, ließ aber auch Raum für Trauer: „Samba Hit 1“ sollte ursprünglich noch in der Halle zu sehen sein, er verstarb kürzlich jedoch, wie die Gestüte-Geschäftsführerin Regine Ebert dem Publikum verkünden musste.

01.03.2018

Vor dem Landgericht in Neuruppin beginnt am 4. April der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der Alt Ruppinerin Jutta K. Friedrich-Wilhelm K. soll seine Vermieterin im August 2017 geschlagen, stranguliert und „rabiat“ vergewaltigt zu haben. Sie erlag ihren Verletzungen. Ein Urteil wird für Anfang Mai erwartet.

01.03.2018

Während die Vorbereitungen auf den Abriss des Wohnblocks in der Kyritzer Straße der Jugend 2 laufen, gibt es erste Ideen für die Nutzung der frei werdenden Fläche: Sie könnte für Sport und Freizeit gestaltet werden. Voraussetzung ist, das die Stadtverordneten entsprechende Planungen in Auftrag geben.

01.03.2018