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Demerthiner Garage kommt im April

Baugenehmigung eingereicht Demerthiner Garage kommt im April

Nach langem Hin und Her soll in Demerthin nun voraussichtlich ab April eine neue Feuerwehrgarage gebaut werden. Ein Jahr lang wurde darüber diskutiert. Es ging um mögliche Standorte und Bauweisen. Nun ist die Baugenehmigung eingereicht worden. Es soll eine massive Garage in Stein-auf-Stein-Bauweise entstehen.

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Das alte Haus ist viel zu klein für den neuen Wagen.

Quelle: Sandra Bels

Demerthin. Der Bauantrag für eine Feuerwehrgarage in Demerthin ist auf dem Weg. „Ich habe am Montag die Unterlagen dafür unterschrieben“, sagt Bürgermeister Stefan Freimark. Er denkt, dass im April Baubeginn sein könnte. Das Wetter müsse beständig sein, denn die Garage brauche als Basis eine Bodenplatte.

Gebaut werden soll eine massive Garage in der Variante Stein auf Stein. Dafür wurden bereits 60 000 Euro in den Haushalt für 2016 eingestellt. Doch schon jetzt ist klar, dass der Bau teurer werden wird. Eine genaue Summe konnte Bürgermeister Freimark auf MAZ-Nachfrage nicht nennen. Er sagte, dass er eine Beschlussvorlage für die nächste Gemeindevertretersitzung vorbereitet, in der die zu erwartenden Kosten dann aufgelistet sind. Zu beschließen ist eine überplanmäßige Ausgabe für den Neubau.

Kosten haben sich verdreifacht

Gemeindebrandmeister Bodo Schulz sagte, dass derzeit mit gut 73 000 Euro für die massive Garage gerechnet werden muss. Ursprünglich waren Kosten von 25 000 Euro für das Gerätehaus geplant worden. Diese Schätzung bezog sich laut Schulz aber auf eine Planungsvoraussicht von 2008. Bis zum vergangenen Jahr seien keine neuen Kostenschätzungen eingeholt worden. Das geschah erst, nachdem die Gemeindevertreter im März 2015 den Beschluss gefasst hatten, ein neues Feuerwehrauto für Demerthin zu kaufen. Damit einher ging das Einstellen der 25 000 Euro für die Investition in eine Garage, da schon damals klar war, dass das neue Auto nicht ins alte Gerätehaus passt.

Diskutiert wurde dann über einen Standort für die Garage und die deren Bauweise. Das kreisliche Planungsamt hatte einer Stationierung hinter dem Friedhof nicht zugestimmt. Danach wurde das gemeindeeigene Grundstück Lindenallee 1 anvisiert. Auch die alte Brennerei war kurzzeitig als Standort diskutiert worden. Schließlich einigte man sich auf die Wilhelm-Pieck-Straße. Es erfolgte ein Grundstückstausch. Parallel dazu nahm die Gemeinde Kontakt nach Wusterhausen auf, um zu hören, wie man dort mit der Fertigteilgarage in Brunn zufrieden ist. Später rückte man von dieser Variante wieder ab.

Unfallkasse und Landkreis Prignitz wurden gefragt

Gewisse Abstimmungen seitens der Verwaltung unter anderem mit der Feuerwehr-Unfallkasse und dem Landkreis hätten laut Schulz zusätzlich noch für Verzögerung gesorgt und seien laut Gemeindebrandmeister nicht notwendig gewesen. Freimark verteidigt diesen Schritt. „Wir müssen Sicherheit für die Kameraden gewährleisten“, sagte er gegenüber MAZ.

Gemeindebrandmeister Bodo Schulz weiß, dass die Demerthiner Feuerwehrleute bei dem ganzen Hin und Her mittlerweile ziemlich sauer sind. Zu recht wie er sagt. Schließlich dauert die Diskussion mittlerweile ein Jahr an und es ist noch nichts geschehen. Schulz hofft nun, dass der Bauantrag schnell genehmigt wird, damit Ausschreibung und Vergabe zügig auf den Weg gebracht werden können.

Von Sandra Bels

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