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Demolierte Schranke ist Dauerbrenner

Bork Demolierte Schranke ist Dauerbrenner

Die Stadt Kyritz machte kürzlich einen Vandalismusschaden an einer Wege-Sperre bei Bork öffentlich, weil es dort erneut passierte. Auch der Borker Ortsvorsteher kennt etliche Vorfälle, nimmt seine Dorfbewohner aber in Schutz.

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Nicht für jeden ein deutliches Hindernis: die Sperre bei Bork.

Quelle: Matthias Anke

Bork. Die Borker Badestelle wurde im vergangenen Jahr neu hergerichtet und lädt nun bald auch in dieser Saison zum ersten Verweilen ein. Der Weg, der vom gepflegten Parkplatz aus dorthin führt, ist ebenso besser denn je passierbar. Doch unweit entfernt davon gibt es offenbar weiterhin Grund zum Ärger: „Erst vor kurzem hatte die Stadt Kyritz neue Absperrschranken an der Fahrradstraße zwischen Bork und Stolpe aufgestellt. Die alten waren immer wieder offenbar gezielt beschädigt worden. Dieser Tage nun haben Unbekannte auch die neue Schranke vor Bork abgesägt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro.“ So teilte es die Verwaltung kürzlich mit (die MAZ berichtete).

Angler könnten als Täter in Frage kommen – könnten

„Laufend wird diese Sperre zerstört“, sagt auch Ortsvorsteher Mathias Strauß, der allmählich „die Nase voll“ habe davon. Seine Vermutung: Es dürften wohl Angler sein, die partout ans dortige Ufer des Obersees gelangen wollen. Dass es Dorfbewohner aus Bork sein könnten, schließt Strauß aus. „Borker sind das auf gar keinen Fall.“ Der kleine, zur Stadt Kyritz gehörende Ort und seine Einwohner sind schließlich mehr als überschaubar.

Zusätzlich markieren Schilder, was es mit diesem asphaltierten Weg auf sich hat

Zusätzlich markieren Schilder, was es mit diesem asphaltierten Weg auf sich hat.

Quelle: Matthias Anke

Auch am Südende der Fahrradstraße in Stolpe befindet sich eine Sperre. Dort wie auch in Bork wird immer auch versucht, drumherum zu fahren. Selbst Sandaufschüttungen hatten irgendwann nicht mehr geholfen. Manches geländegängige Fahrzeug bahnte sich eben dann doch seinen Weg. Problem: Von Drewen aus lässt sich mit Fahrzeugen in die Straße einbiegen und entweder bis nach Bork oder eben Stolpe fahren. Dann geht’s nicht weiter.

Die Sperre ganz zu entfernen, fände Strauß fatal: „Dann wird das von vielen garantiert sofort als eine willkommene Abkürzung genutzt.“ Schlösser an den Schranken wiederum gab es einst nur so lange, bis auch sie zerstört waren. Und nun scheint also auch die aktuelle Vorrichtung nicht unkaputtbar. Problem jedoch: Die Sperre muss jederzeit geöffnet werden können nicht nur für Forstfahrzeuge – auch die Feuerwehr muss notfalls durch.

Von Matthias Anke

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