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Den Widrigkeiten getrotzt

Wittstocker Gewerbeschau Den Widrigkeiten getrotzt

Fast 100 Aussteller präsentierten sich am Sonntag bei der 15. Gewerbeschau in Wittstock. Nur das Wetter ließ zu wünschen übrig. Als es am Nachmittag etwas besser wurde, kamen auch gleich die Menschen.

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Laga-Werbung, Showprogramm und Information: Der Mittelstandsverein um Detlef Beuß (rechtes Bild) hatte sich einiges ausgedacht

Wittstock. Bürgermeister Jörg Gehrmann kann im Moment offenbar gar nichts aus der Ruhe bringen. Der Regen, der am Sonntag über der Wittstocker Gewerbeschau herniederging, hielt ihn jedenfalls nicht davon ab, zu Beginn der Veranstaltung ein flammendes Plädoyer für die große Gemeinsamkeit im Nordwesten Brandenburgs zu halten. Der bald zur Wiederwahl anstehende Gehrmann wurde dabei regelrecht pa-thethisch: „Wir aus Wittstock sind mit voller Inbrunst dabei, damit der Nordwesten nicht nur zum Motor wird, sondern damit auch genug Kraftstoff da ist, um die Zukunft zu gestalten.“ Beide Landräte übernähmen nach seiner Überzeugung Verantwortung für den Nordwesten Brandenburgs.

Und mochten auch viele Bürger des Schmuddelwetters wegen am Vormittag zunächst zu Hause geblieben sein – hochrangige Gäste wie OPR-Vizelandrat Werner Nüse, der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke (CDU), die Landtagsabgeordnete Ina Muhß (SPD) und Gäste aus den befreundeten Nachbarkommunen wie Pritzwalks Vizebürgermeister Ronald Thiel oder Marlies Ferner als Vertreterin der Kyritzer Stadtverwaltung setzten sich zunächst dem Nass von oben aus, als wenn sie allen Widrigkeiten hier, an der Nahtstelle der beiden fusionswilligen Landkreise Ostprignitz-Ruppin und Prignitz, trotzen könnten.

Mit den Worten „Schau dich schlau auf der 15. Gewerbeschau“ hatte Detlef Beuß, der Vorsitzende des Wittstocker Mittelstandsvereins, die traditionelle Veranstaltung eröffnet. So ein Wetter hatte er bei dieser Gelegenheit auch noch nicht erlebt, aber das focht auch ihn nicht an: „Wir halten durch wie immer“, sagte er. Und so kam es, während von der Bühne den Gästen mit flotter Blasmusik ordentlich der Marsch geblasen wurde. Und das Durchhalten lohnte sich tatsächlich: Denn ab Mittag wurde das Wetter etwas besser und die Menschen kamen doch noch.

Immerhin fast 100 Aussteller waren im Gewerbegebiet an der Papenbrucher Chaussee dabei. Der ein oder andere bot dabei kurzzeitigen Unterschlupf vor dem Regen an, die landwirtschaftliche Produktions- und Dienstleistungsgenossenschaft Biesen zum Beispiel, die sehr deutlich auf „die schlimmste Milchkrise seit 1990“ aufmerksam machte. Beim wärmenden Kaffee gab es unter manchem Zeltdach Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch.

Eröffnung der Gewerbeschau im strömenden Regen

Eröffnung der Gewerbeschau im strömenden Regen

Quelle: Bernd Atzenroth

Von Bernd Atzenroth

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