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Der Babyboom hält an

Neuruppin Der Babyboom hält an

In den Ruppiner Kliniken wurden bis Ende Oktober fast 700 Mädchen und Jungen geboren. Sollte dieser Trend anhalten, könnte der erst im Vorjahr erzielte Geburten-Nachwenderekord in der Fontanestadt übertroffen werden. Abhängig dürfte das auch davon sein, wie das neue Mutter-Kind-Zentrum bei den jungen Familien ankommt.

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Bei den Neugeborenen in Neuruppin sind in diesem Jahr die Knaben deutlich in der Überzahl.

Quelle: DPA

Neuruppin. Der Babyboom im Neuruppiner Krankenhaus hält an: Bis zum 31. Oktober wurden 695 Mädchen und Jungen geboren – das ist sogar ein Kind mehr als zwischen dem 1. Januar und dem 31. Oktober des Vorjahres. 2016 war der Nachwenderekord aus dem Jahr 2012, als innerhalb eines Jahres 768 Babys das Licht der Welt erblickten, mit 830 Neugeborenen deutlich übertroffen worden.

Die Marke von 830 Geburten in der Fontanestadt könnte in diesem Jahr also möglicherweise schon wieder übertroffen werden. Sicher ist das aber nicht. Zum einen könnten Schwangere ihre in Neuruppin geplante Geburt noch absagen, zum anderen ist völlig unsicher, wie das neue Mutter-Kind-Zentrum angenommen wird.

Der Umzug ist in vollem Gange

Für dieses hatten die Ruppiner Kliniken in den vergangenen zwei Jahren fast fünf Millionen Euro in den Um- und Ausbau des sogenannten S-Hauses investiert. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude ist mit mehreren Kreiß- und Operationssälen sowie einer Frühchenstation ausgestattet. Das S-Haus war zwar Mitte Juni im Beisein der einstigen Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) voller Stolz übergeben worden, doch in Betrieb genommen wird es erst jetzt. Am Montag sollten die Ambulanz und die Ultraschalldiagnostik umziehen, am Dienstag soll die Geburtshilfe folgen, sagte Kliniksprecherin Verena Clasen.

Grund für die Verzögerung waren Baumängel. Demnach gab es unter anderem Probleme mit dem Fußboden sowie mit Spalten in der Wandverkleidung der OP-Säle. Die Spalten hätten laut Klinikgeschäftsführer Matthias Voth zur Quelle für Keime werden können. Derartige Risiken wollte das Krankenhaus keinesfalls eingehen. Deshalb war der Umzug in das neue Mutter-Kind-Zentrum kurzerhand abgesagt und verschoben worden.

Deutlich mehr Jungen als Mädchen

Bei den Neugeborenen sind in diesem Jahr die Knaben deutlich in der Überzahl. Bis Ende Oktober erblickten 328 Mädchen das Licht der Welt – aber 367 Jungen. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum wurden 345 Mädchen und 349 Jungen geboren. Auf hohem Niveau ist weiterhin die Zahl der Zwillinge. 2016 gab es bis Ende Oktober 14 Zwillingspärchen, diesmal sind es 15 Pärchen.

Von Andreas Vogel

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