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Der Bauhof wird eine Sparte der Stadtwerke

Neuruppin Der Bauhof wird eine Sparte der Stadtwerke

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange: Zum Jahresende soll der Neuruppiner Bauhof mit den Stadtwerken fusionieren und dann unter dem Namen „Stadtservice“ agieren. An den Aufgaben ändert sich aber nichts, auch sollen alle Mitarbeiter übernommen werden. Gleichwohl sind Änderungen am neuen Standort Energiepark geplant.

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Der Stammsitz des Bauhofes wird wohl noch ein paar Jahre in der Gentzstraße bleiben, trotz der Fusion mit den Stadtwerken.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Die Zeichen stehen auf Grün: Der Neuruppiner Stadtbauhof soll zum Jahresende mit den Stadtwerken fusionieren und ab dem neuen Jahr als eine Sparte der Stadtwerke unter dem Namen Stadtservice agieren. Die Aufgaben für die derzeit 26 Mitarbeiter des Bauhofes, die alle übernommen werden sollen, bleiben die selben wie bisher: Straßen- und Winterdienst, Pflege von Grünflächen und Friedhöfen.

Streugutsilo soll am neuen Standort gebaut werden

Gleichwohl erhofft sich die Fontane­stadt durch die Fusion sogenannte „Synergieeffekte“, sagte Heiko Rähse, zuständig für das Beteiligungsmanagement, am Montagabend bei der Haushaltsklausur. Bei den „Effekten“ geht es nicht allein um den möglichst gut abgestimmten Einsatz der Mitarbeiter. Vielmehr ist geplant, dass der bisherige Standort des Bauhofes in der Gentzstraße auf das Gelände des Energieparkes verlagert wird, der sich an der Wittstocker Allee bei den einstigen Rieselfeldern befindet. Dort soll auch die seit Langem benötigte Anlage entstehen, in der der Bauhof das Streusalz für den Winterdienst lagern kann. Die Anlage sollte zwar ursprünglich an der Gentzstraße gebaut werden, am jetzigen Standort des Bauhofes. Doch für das Areal mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern gab es keine Baugenehmigung für diese Art von Gewerbe (die MAZ berichtete).

Am neuen Standort des Bauhofes soll zudem eine Kompostieranlage entstehen, bei der Bürger ihre Gartenabfälle loswerden können, sagte Rähse. Unklar ist noch, wann die Mitarbeiter des Bauhofes in den Energiepark umziehen werden. Denn ein Neubau ist dort für 2018 noch nicht vorgesehen. Rähse rechnete deshalb am Dienstag damit, dass der jetzige Standort in der Gentzstraße wohl noch einige Jahre genutzt werden wird.

Noch keine konkreten Pläne für Fläche an der Gentzstraße

Klar ist, dass die Stadt zunächst auch weiterhin pro Jahr knapp zwei Millionen Euro für die Arbeit des Stadtbauhofes bezahlen wird. Ziel ist es jedoch, dass dieser Betrag nach vier Jahren möglichst verringert werden kann. Denn bei der Debatte über den städtischen Haushalt gibt es jedes Jahr aufs Neue Diskussionen über diese Summe.

Noch offen ist, was nach dem Umzug des Stadtbauhofes auf das Geländes des Energieparkes mit der Fläche an der Gentzstraße passieren wird. Dort könnte Bauland für Häuslebauer ausgewiesen werden. Doch könnte sich auf der Fläche auch ruhiges Gewerbe, wie eine kleine Bäckerei ansiedeln. Neuruppins Stadtverordnete werden die Fusion von Stadtwerken und Bauhof vermutlich Mitte Dezember absegnen.

Von Andreas Vogel

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