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Der Böllerverkauf hat begonnen

Wittstock Der Böllerverkauf hat begonnen

Der Verkauf von Böllern und Raketen hat am Donnerstag begonnen. Wer eindrucksvoll ins neue Jahr starten will, kann sich jetzt mit diversem Silvesterzubehör eindecken.

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Die Auswahl an Feuerwerk ist wie immer groß – hier Julia Löper, Mitarbeiterin des Rewe-Marktes, mit Silvester-Artikeln.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Bunt geht es wieder in den letzten Tages des Jahres in vielen Geschäften zu. Die Auswahl an Silvesterknallerei ist gewohnt groß. Seit Donnerstag dürfen all die Böller und Raketen verkauft werden. Wer eindrucksvoll ins neue Jahr starten will, kann sich also von jetzt an bis Silvester mit Krachern und Raketen eindecken. „Ich kaufe solche Sachen eigentlich nur dann, wenn Silvester mein Enkel zu Besuch kommt“, sagt Eva Mutschischk, die vor dem Angebot steht und die Qual der Wahl hat.

Obwohl das Feuerwerk erst seit Donnerstag verkauft wird, so sei es aber doch schon Anfang Dezember geliefert worden, sagt der Marktleiter Volker Weiß. Das habe damit zu tun, dass beim Transport spezielle Sicherheitsstandards eingehalten werden müssen und man sicher gehen wolle, dass die Geschäfte auch pünktlich mit dem besonderen Silvester-Angebot versorgt werden können. Denn die Transporte kämen direkt vom Hersteller.

Verkauf ohne Risiko

Wie umfangreich das Feuerwerksangebot ist, das richte sich nach den Verkaufsmengen vom Vorjahr, so Volker Weiß. Auf großen Restmengen sitzen zu bleiben, brauche er nicht zu befürchten, denn was übrig bleibt, gehe wieder zurück und werde verrechnet – Verkauf auf Kommission sozusagen. Welche Knallkörper es in die Auslagen schaffen, dazu gebe es Bestellvorschläge von Rewe. Möglich sei es aber auch, sich auf den Webseiten der Hersteller vorab einen optischen Eindruck darüber zu verschaffen, welche Effekte ein Knallkörper hervorbringt, wenn er gezündet wird.

„Junge Leute nehmen meist Knaller und Böller, Ältere lieber Raketen“, sagt Volker Weiß. Gerade die Batterien, die ein eigenes kleines Feuerwerk entfachen, seien besonders beliebt. Da werde auch gern mal etwas mehr Geld ausgegeben. Grundsätzlich gelte: Was verkauft ist, ist weg, Nachbestellungen unmöglich.

Die 24-Stunden-Regel

Zur Erinnerung: Geknallt werden darf nur vom 31. Dezember, 0 Uhr, bis zum 1. Januar, 24 Uhr, also 24 Stunden lang. Wer außerhalb dieser Zeiten, Knaller, Raketen und ähnliche Dinge in die Luft jagen möchte, braucht eine behördliche Genehmigung. Fehlt diese, kann ein empfindliches Bußgeld verhängt werden. Außerdem gilt: Wer Hand an Feuerwerk legen möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein. Darüber hinaus wird allgemein davor gewarnt, Feuerwerk aus dem Ausland zu zünden.

Für die Polizei ist die Silvesternacht nichts Besonderes – jedenfalls mit Blick auf die Einsatzkoordinierung. Lediglich die Tatsache, dass es ein Wochenende mit einem zusätzlichen freien Tag ist, sorge für einen etwas verstärkten Kräfte-Einsatz, sagt der Polizei-Sprecher Toralf Reinhardt. Außer der Besetzung im Innendienst des Reviers gebe es Silvester tagsüber eine Fahrzeugbesatzung sowie abends und nachts zwei. Jedoch sei es möglich, bei Bedarf rasch Verstärkung aus Nachbarregionen herbeizuholen.

Von Björn Wagener

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