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Der Dosse-Bogen ist fertig

Wittstock Der Dosse-Bogen ist fertig

Die Dosse in Wittstock ist im Bereich Bleichwall umverlegt worden. Die Arbeiten sind abgeschlossen. Sie waren im August begonnen worden.

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Die Dosse ist in Wittstock im Bereich hinter dem Bleichwall in ihr altes Bett zurückverlegt worden.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Die Dosse in Wittstock fließt auf neuem und gleichzeitig altem Kurs – jedenfalls auf einem Teilstück im Bereich hinter dem Bleichwall. Dort vollzieht der Fluss jetzt einen weiten Bogen, statt wie bisher einfach nur gerade zu verlaufen. Damit wurde der Dosse, die bei der Nennung des Stadtnamens gern miterwähnt wird, ein Stück Ursprünglichkeit zurückgegeben. Denn bis in die 1950er Jahre schlängelte sie sich – ähnlich wie jetzt wieder – bogenförmig durch die Landschaft. Der alte Flussarm wurde teils verfüllt, teils offen gelassen und soll bei Hochwasser für Entspannung sorgen, indem er Wasser aufnehmen kann. Das Verlegen ist ein weiterer Schritt in Richtung Landesgartenschau (Laga), die im April 2019 in Wittstock eröffnet wird. Dann soll sich die Dosse attraktiver präsentieren als in der Vergangenheit. Bepflanzungen und Sitzgelegenheiten sind geplant – entspannte Atmosphäre zum Verweilen und Flanieren.

Baustelle muss noch beräumt werden

Noch ist es aber nicht so weit. Das Verlegen selbst ist zwar erledigt, aber noch ist das gesamte Areal eine Baustelle. Stärker als erwartet war der Erdaushub mit Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) kontaminiert und musste vor Ort zwischengelagert werden. Er ist inzwischen beseitigt, doch es liegen noch immer riesige Wurzelballen auf dem Gelände. Der gesamte Bereich muss noch beräumt werden, bevor die Gestaltung folgen kann. Auch die Endabnahme stehe noch aus, sagt Gernot Elftmann Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes Dosse-Jäglitz, der die Verlegung mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg umsetzte. Rund eine Million Euro habe das Projekt gekostet. Dazu gehörten auch hölzerne Einbauten unter der Wasseroberfläche als Unterstand und Versteckmöglichkeiten für Fische. Das gesamte Projekt habe laut Elftmann planmäßig umgesetzt werden können.

Die Dosse war in den 1950er Jahren begradigt worden. Das Wasser sollte dadurch schneller abfließen und Wiesen und Weiden dadurch trockener werden, was diese Flächen besser erreichbar machen und die Viehwirtschaft erleichtern sollte.

Von Björn Wagener

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