Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Der „Fischerhof“ bleibt in Familienhand
Lokales Ostprignitz-Ruppin Der „Fischerhof“ bleibt in Familienhand
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 02.07.2016
Tobias Degebrodt hat den Fischerhof in Rheinsberg von seiner Tante übernommen. Quelle: Andreas Vogel
Anzeige
Rheinsberg

Seit fünf Jahre arbeitet Tobias Degebrodt als Koch in der Rheinsberger Gaststätte „Zum Fischerhof“, nun ist der 27-Jährige auch selbst Chef des Hauses. Überraschend ist das nicht. „Es wäre schade gewesen, wenn die Gaststätte nicht in der Familie bleiben würde“, sagt Degebrodt. Immerhin wurde das Haus, das sich in der Seestraße direkt am Ufer des Grienericksees befindet, vor 16 Jahren von seiner Tante Marina Eilke und ihrem Mann Wolfgang eröffnet. Die beiden konzentrieren sich jetzt auf den benachbarten Fischhandel und die Räucherei.

Vor der Übernahme hat Degebrodt ein Existenzgründerseminar der IHK besucht und mit Hilfe von Fachleuten einen Businessplan erarbeitet. „Ich wollte wissen, worauf ich mich einlasse“, sagt der gebürtige Zehdenicker, der seit 1996 in Rheinsberg lebt. Bei den angebotenen Fischspeisen hat er wenig geändert. Sie werden gut nachgefragt, das gilt vor allem für gebratenen Zander auf Linsengemüse mit Zitronensafransauce und mediterranen Bratkartoffeln.

Der Hobbyangler kocht auch gern zu Hause

Im Winter will Degebrodt mit seinem Team prüfen, ob und was auf der Karte geändert werden sollte. Klar ist schon, dass der „Fischerhof“ künftig auch im Dezember und Januar geöffnet haben soll. Dann sollen vor allem Menüs, aber natürlich ebenfalls Silvesterkarpfen angeboten werden. Im Februar und November bleibt die Gaststätte mit ihren gut 70 Plätzen geschlossen. „Der November ist Urlaubsmonat für unsere fünf Mitarbeiter“, sagt Degebrodt.

Der Hobbyangler kocht auch zu Hause gern. „Das ist auch ein Hobby. Dabei kann ich entspannen.“ Zwar isst Degebrodt im Schnitt dreimal in der Woche Fisch, doch am heimischen Herd brutzelt er sich lieber mal ein T-Bone-Steak in der Pfanne oder bereitet ein Lammfilet zu.

Von Andreas Vogel

Mehr als 300 Windräder, die in Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel, lediglich einen Mindestabstand von 750 bis 1000 Meter zu Gebäuden haben, sollen bis auf eine Gesamthöhe von 150 Metern aufgestockt werden dürfen. Dafür hat sich am Mittwoch die Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel ausgesprochen – trotz zahlreicher Bedenken.

02.07.2016

Am liebsten spielen die 23 Kinder der Kita „Wiesenhüpfer“ bei schönem Sonnenwetter draußen. Sandburgen bauen die Kleinen genau so gerne wie sie mit bunten Stiften malen oder Brettspiele ausprobieren. Wahlweise können die Knirpse aber auch Meister Adebar in die Kinderstube schauen, der sich ein Nest auf dem Kirchendach geschaffen hat.

02.07.2016

Am Städtischen Gymnasium müsse im nächsten Schuljahr eine dritte 7. Klasse eröffnet werden. Das fordert der Verein der Freunde des Städtischen Gymnasiums Wittstock in einem am Mittwoch veröffentlichen Offenen Brief an Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Das Schulamt in Neuruppin genehmigte bislang nur zwei 7. Klassen.

02.07.2016
Anzeige