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Ostprignitz-Ruppin Der Gaspreis sinkt ab Oktober
Lokales Ostprignitz-Ruppin Der Gaspreis sinkt ab Oktober
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00:17 04.08.2016
Auch viele Dörfer rund um Neuruppin wurden inzwischen ans Erdgasnetz der Neuruppiner Stadtwerke angeschlossen. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Neuruppiner Stadtwerke senken zum zweiten Mal innerhalb von 13 Monaten ihren Erdgaspreis: „Der Arbeitspreis wird sich zum Oktober tarifübergreifend um 0,29 Cent je Kilowattstunde verringern“, sagte am Montag Guido Gerlach, Vertriebschef der Stadtwerke. Damit dürfen sich knapp 5000 Erdgaskunden darüber freuen, dass sie in der kommenden Heizperiode nicht mehr so tief in die Tasche greifen müssen.

Familie im Einfamilienhaus spart etwa 57 Euro im Jahr

Ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden spart laut Stadtwerke demnach etwa 57 Euro pro Jahr. Denn der Arbeitspreis je Kilowattstunde sinkt ab Oktober bei einem Jahresverbrauch unter 2000 Kilowattstunden von 8,83 Cent auf 8,54 Cent, bei einem Jahresverbrauch von bis zu 16 000 Kilowattstunden von 6,66 Cent auf 6,37 Cent und bei bis zu 49 000 Kilowattstunden von 5,65 Cent auf 5,36 Cent. Möglich ist diese Reduzierung, weil der Erdgaspreis trotz der Spannungen zwischen Russland und den westlichen Staaten wegen der Besetzung der Halbinsel Krim weltweit gesunken ist. „Dieser Konflikt hat sich nicht groß ausgewirkt“, sagte Gerlach. Deshalb können die Stadtwerke die Einsparung beim Einkauf des Gases an ihre Kunden weiter leiten. Russland gilt nach den USA seit Jahren als das größte Erdgasförderland der Erde.

Stadtwerke bieten Festpreis auch für zwei Jahre an

Die Neuruppiner Stadtwerke hatten bereits im Vorjahr den Erdgaspreis um fünf Prozent gesenkt. „Das ist eine schöne Entlastung für unsere Kunden“, so Gerlach. Die Stadtwerke bieten ihren Kunden sogar an, sich den ab Oktober geltenden Gaspreis nicht nur für ein, sondern gleich für zwei Jahre zu sichern. Ob sich das lohnt, das weiß niemand: Immerhin könnte der Gaspreis im nächsten Jahr weiter sinken – oder aber steigen. „Jeder Kunde muss selbst wissen, wie viel Risiko er eingeht“, sagte der Vertriebschef. Denn es sei schwer vorauszusagen, wie sich der Gaspreis entwickeln wird.

Zum Januar sinkt auch der Fernwärmepreis

Klar ist indes, dass sich bald ebenfalls die mehr als 20 000 Fernwärmekunden der Stadtwerke freuen dürfen: Zum Januar soll auch der Fernwärmepreis sinken. Jedoch ist noch offen, wie stark diese Reduzierung ausfallen wird. „Das hängt von den Ergebnissen in den Monaten Juli, August und September ab“, sagte Gerlach.

Die Stadtwerke hatten den Fernwärmepreis 2014 erstmals nach acht Jahren und dann gleich um bis zu 16 Prozent erhöht. Entscheidend für das Berechnen des Fernwärmepreises ist seit drei Jahren der Preis für das Erdgas, und nicht mehr der für Erdöl. Die Stadtwerke setzen bei der Wärmeerzeugung auch viel mehr auf Gas.

Von Andreas Vogel

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