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Ostprignitz-Ruppin Der Hobbykünstler Günter Häusler
Lokales Ostprignitz-Ruppin Der Hobbykünstler Günter Häusler
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00:17 23.07.2016
Immer ein Lied auf den Lippen: Günter Häusler greift gern zur Gitarre. Quelle: Christamaria Ruch
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Königsberg

Mit der Gitarre in der Hand eroberte Günter Häusler aus Königsberg schon zu Schulzeiten die Herzen der anderen. Als Unterstufen- und Grundschullehrer begleitet er die Abc-Schützen in Rosenwinkel und später in Blumenthal in den ersten Schuljahren. „Die Gitarre war wie ein Eisbrecher und die Kinder stellten ihre Lauscher auf“, so der 73-Jährige.

Auch heute ist die Gitarre das Instrument, das für gute Stimmung sorgt. Denn Günter Häusler ist in der Volksolidarität, Ortsgruppe Königsberg, engagiert und steht der Ortsgruppenleiterin Gertrud Krüger als Stellvertreter zur Seite. Günter Häusler: „Musik ist Geselligkeit und hin und wieder begleite ich die Nachmittage mit der Gitarre.“

Dabei streift er vom Schlager bis zur Volksmusik viele Lieder. Das Instrument gehörte zu den treuen Begleitern während seiner Armeezeit. „Ich habe einige Griffe gelernt und dann schrittweise autodidaktisch dazugelernt“, so Günter Häusler.

Im Seniorenbeirat der Gemeinde Heiligengrabe setzt er sich für die Belange seiner Generation ein. „Wenn mir eine Aufgabe übertragen wird, dann mache ich das. Das ist Pflichtgefühl“, so Häusler.

Bei der Tischlerlehre in Dreetz lernte Günter Häusler seine spätere Frau Inge kennen. Auch sie schlug anschließend die Laufbahn an der Schule ein. Neben der Musik spielt auch Kunst bei Günter Häusler eine große Rolle. Nach der politischen Wende absolvierte er einen Kurs bei dem Maler Götz Schallenberg in Kuwalk (Prignitz): Aquarelle, Linolschnitte oder Lithografien – das Handwerk und die Techniken erlernte Häusler bei dem Maler. Somit konnte er auch das Fach Kunst an der Schule unterrichten. Dann besuchte er weitere Kurse und vertiefte sich in die Methoden beim Kunstunterricht. „Kunst hat mich schon immer interessiert“, sagt er. Je nach Stimmung oder Zeit wird er von der Muse geküsst und es entstehen kleine Kunstwerke. „Zeichnen vor Ort ist ganz wichtig für die Blattaufteilung und die Perspektiven im Bild“, lautet sein Anspruch.

Kunsttechniken wie den Linolschnitt erlernte der Königsberger Hobbymaler in Kuwalk bei Götz Schallenberg. Quelle: Christamaria Ruch

Immer wieder wählte er die Kirche in Blumenthal als Malobjekt. Sie befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schule, wo er unterrichtete. „Einige Schüler haben gute Ansätze beim Malen gezeigt“, sagt er. Dann holt er seine Mappe mit den Bildern hervor, blättert durch und gibt Einblicke in sein Schaffen. Schlichte Linoldrucke heben die Mecklenburger Landschaft hervor, die Aquarelle zeigen Königsberger Ansichten und er fertigt Collagen oder wendet die Wachskratztechnik an. Jahr für Jahr fertigt er Karten zu Weihnachten und grüßt damit die Nachbarn in der Straße. Dreimal stellte er bislang seine Werke einem breiteren Publikum im Rahmen der Seniorenwoche in Heiligengrabe vor. Er fotografiert auch und entwickelt aus diesen Aufnahmen Quizfragen.

Außerdem ist Günter Häusler ein flotter Hecht. Er angelt seit mehr als 40 Jahren und ist Mitglied im Königsberger Angelverein. „Unschlagbar ist das Spinnangeln, dabei wird dem Hecht nachgestellt“, klärt er den Laien auf. Zweimal holte er den Siegerpokal nach Hause und einmal belegte er Platz 3. „Das ist reines Glück“, sagt er.

Von Christamaria Ruch

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