Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Der Karwer Angelverein besteht seit 1957
Lokales Ostprignitz-Ruppin Der Karwer Angelverein besteht seit 1957
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 26.03.2016
Im Herbst gehen die Angler unter anderem besonders gern auf
Anzeige
Karwe

Angeln war in den 1950er Jahren ein beliebtes Hobby der Karwer Jugend. „Im Dorf hatte man damals keine große Alternative. Wir haben geangelt und Krebse gefangen und sind im Winter Schlittschuh gelaufen“, erinnert sich Lothar Malinowski. Der 66-Jährige ist seit 1990 Vorsitzender des örtlichen Anglervereins, dessen Erstgründung 1957 war. Ein Jahr später trat er dem Verein bei. Da war er Schüler. Heute hat der Verein 43 Mitglieder, darunter zwei Frauen und zwölf Kinder und Jugendliche.

Lothar Malinowski Quelle: Peter Geisler

Viermal jährlich treffen sie sich am Bollwerk zum Hegefischen. Nach der Winterpause ist das die erste Gelegenheit für die Hobbyfischer, sich zu treffen, zu angeln und sich bei Grillwurst und Bier auszutauschen. An den Haken kommen vorzugsweise Blei, Plötze, Barsch und Güster. Diese Fische sind vorgegeben, da es im Ruppiner See einen Überbestand an Weißfischen gibt. Den Hegeauftrag bekommen sie von den Fischern, die für das Gewässer zuständig sind. Der Karwer Angelverein ist rührig. So beteiligt er sich am Hegefischen des Kreisanglerverbandes. „Wir unterstützen auch den Hegetag im Vorfeld, in dem wir die Angelstrecke an der Fehrbelliner Wasserstraße freischneiden“, so Lothar Malinowski.

Unersätzliche Leidenschaft

Ab April findet beinahe alle zwei Wochen eine Veranstaltung statt. „Über das Vereinsleben wollen wir das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken“, sagt der Vereinsvorsitzende. Dazu dient unter anderem das Paarangeln, an dem auch Malinowskis Frau teilnimmt. „Sie angelt gut“, lobt ihr Mann. Seit 1990 pflegt der Verein eine Partnerschaft mit einem Verein in der Lüneburger Heide. Sie besuchen sich gegenseitig mit Ehepartnern. Fünf bis sieben Paare pflegen die Freundschaften mit gemeinsamem Angeln und Grillabenden. Die Angler engagieren sich auch im Dorf, in dem sie einen Stand beim Erntefest betreuen. Seit 1990 arbeiten die vier Vorstandsmitglieder zusammen.„Da kann sich einer auf den anderen verlassen“, sagt Lothar Malinowski. Stolz ist der Vereinschef auf die gute Schüler- und Jugendarbeit, die Michael Lolischkies aus Altfriesack leistet. Er kann den Nachwuchs begeistern. Das ist bei Lothar Malinowski nicht nötig. Er ist ein alter Hase auf dem Gebiet und immer noch begeisterter Angler. Insbesondere seit er Rentner ist, kann er dieser Leidenschaft frönen. Zuvor war der gebürtige Karwer als Technologe für Autobahn-Neubau seit 1975 in Brandenburg/Havel tätig. Jetzt genießt er, Zeit zu haben. Das Angeln selbst, die Ruhe, die Idylle, der Aufenthalt an der frischen Luft, das alles gefällt ihm. „Das Fischen muss nicht immer von Erfolg gekrönt sein, aber es ist auch spannend, mal einen ordentlichen Fisch zu fangen.“ Das gelingt ihm, wenn er im Herbst im Ruppiner See auf Zander und Hecht angelt oder bei seinen Touren nach Norwegen. „Dort ist es ein ganz anderes Angeln. Der Fisch ist da noch besser – wenn man denn einen fängt. Die springen einen ja nicht an“, sagt Malinowski. Das tun sie auch im Ruppiner See nicht, aber genau das macht den Reiz aus.

Von Dagmar Simons

Beruflich für die Agro-Holding, aber auch privat ist Burghard Schulze aus Randow ein echter Experte für Damwild. Während das Rudel des Betriebes weitgehend wild lebt und einen ordentlichen Abstand zu Menschen hält, sind Schulzes Tiere auf dem privaten Hof wesentlich zutraulicher. Sie fressen sogar aus der Hand.

26.03.2016
Ostprignitz-Ruppin Nichtraucher-Seminar in Neuruppin - Jugendliche sollen rauchfrei werden

Am ersten Tag der Osterferien hieß es für neun Jugendliche aus Neuruppin und Umgebung nicht etwa ausschlafen, sondern büffeln. Sie nahmen am Nichtraucher-Seminar im Informations- und Beratungszentrum (IBZ) in Neuruppin teil und lernten, warum es sich lohnt, das Rauchen sein zu lassen.

26.03.2016
Ostprignitz-Ruppin Berufung vor dem Landgericht Neuruppin - Hund getötet: Geringere Strafe für Torsten R.

Weil Torsten R. aus Hohenofen (Ostprignitz-Ruppin) nicht mit dem Urteil des Amtsgerichts Neuruppin einverstanden war, ging er in Berufung – und hatte Erfolg. Für die Tötung seines Hundes gibt es nur eine Geldstrafe. Doch wegen weiterer schwerer Vergehen wurde er vom Landgericht Neuruppin zu einer Gesamtstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteilt.

23.03.2016
Anzeige