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Ostprignitz-Ruppin Hell und froh statt grau und kalt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Hell und froh statt grau und kalt
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11:00 31.05.2014
Teilweise sind die Gerüste am neuen Bettenhaus der Kyritzer Klinik schon abgebaut worden. Der Rest soll bis Pfingsten fallen. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

"Wir liegen mit den Arbeiten am Bettenhaus genau im Plan", sagt die Verwaltungsdirektorin Diana Möller. Sie lobt die Termintreue der beteiligten Firmen, die aus der Region, aber auch aus Berlin kommen. "Derzeit sind wir damit beschäftigt, Farbkonzepte für die Räume und Flure zu erstellen", so die Verwaltungschefin. Die Gestaltung legt das Krankenhaus selbst fest. "Hell und vor allem modern wollen wir uns künftig präsentieren", so Diana Möller. Von den Patienten gebe es bisher viele positive Reaktionen auf den Neubau. "Obwohl es manchmal laut war, überwiegt die Freude, dass es besser wird", hat die Verwaltungschefin in Gesprächen und aus den Bewertungsbögen, die die Patienten ausfüllen, erfahren.

Sind die Gerüste abgebaut, kann die Gestaltung des Außengeländes beginnen. Geplant ist eine Einfahrt von der Perleberger Straße aus, neben der Praxis Matthes (alte Röntgenzufahrt). Von dort soll man künftig direkt zum Haupteingang des Krankenhauses kommen. Die Ausfahrt führt zur Kastanienallee. Ein großer Park soll außerdem direkt am Bettenhaus entstehen und an den Rehfelder Weg grenzen.

In Sachen Parkplätze ist Diana Möller mittlerweile positiv gestimmt. Zusätzlich zu denen, die schon da sind, soll es an der Kastanienallee weitere Parkflächen geben. Außerdem könne der Parkplatz am Mehrgenerationenhaus genutzt werden, der gegenwärtig neu gebaut wird und zu dem man nur über die Straße laufen muss. Diana Möller freut sich auch darüber, dass das Krankenhaus künftig direkt am Busbahnhof liegt, der dort auch entsteht. "So haben wir eine gute Verkehrsanbindung", sagt die Verwaltungschefin.

Auch beim Innenausbau des Bettenhauses laufen die Arbeiten offensichtlich nach Plan. Die Hälfte des Trockenbaus ist fertig, erste Zimmer sind angelegt. 169 Betten wird es künftig geben. Grundsätzlich sind es Zweibettzimmer. "Aber die Räume sind so groß, dass man auch drei Betten hineinstellen kann", so Diana Möller. Auch der Umbau zum Einbettzimmer sei jederzeit möglich. Auf jeder Ebene wird es außerdem drei behindertengerechte Zimmer geben als Dreibettzimmer.

Um die aktuellen Hygienevorgaben einhalten zu können, sind Isolierungszimmer und Quarantänebereiche vorgesehen. "Wir können bei Epidemien oder im Katastrophenfall auch auf jeder Etage einen kompletten Abschnitt abtrennen", sagt Diana Möller. Jede Ebene bekomme zudem einen Aufenthaltsraum für die Patienten, in dem sie sich mit ihren Besuchern aufhalten können. Außerdem ist der Bau einer großen offenen Cafeteria geplant, die eine Terrasse zum Park hin haben soll. "Nur ein Hubschrauberlandeplatz fehlt noch", sagt Diana Möller und fügt an, dass er kommen soll. Mit dem Bau des Bettenhauses musste der alte Landeplatz aufgegeben werden. Zwischen 80 und 100 Mal wurde er im Schnitt pro Jahr angeflogen. Derzeit nutzt das Klinikum den Flugplatz Kyritz-Heinrichsfelde, was jedoch stets mit extra Transporten verbunden ist.

Von Sandra Bels

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