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Der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht

Wittstock Der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht

Ob in der Schlacht bei Verdun vor 100 oder gegen Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren – Kriege und Gewalt forderten und fordern unzählige Tote, auch Zivilisten. Jener Opfer, gleich welcher Nation, gedachten Vertreter der Stadt Wittstock am Sonntag anlässlich des Volkstrauertags vor deutschen und sowjetischen Kriegsgräbern.

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Burkhard Schultz (l.) und Bürgermeister Jörg Gehrmann legten Blumen nieder.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. „Wenn die Blätter fallen, gedenken wir der Opfer von Krieg und Gewalt“, sagte Pfarrerin Linda Jünger in ihrer Predigt anlässlich des Volkstrauertags am Sonntag auf dem Friedhof am Rote-Mühle-Weg. Während die Blätter die Gräber gefallener deutscher Soldaten weiter zudeckten, schwiegen die Gäste der Gedenkveranstaltung bedächtig zu den Klängen der Wittstocker Blasorchesters.

Pfarrerin Linda Jünger hielt die Predigt

Pfarrerin Linda Jünger hielt die Predigt.

Quelle: Christian Bark

„Es ist unsere Aufgabe, an die Vergangenheit zu erinnern“, mahnte Jünger. „Diese Gräber stehen stellvertretend für millionen Tote“, sagte der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Burkhard Schultz. Man gedenke an diesem Tag aller Opfer, unabhängig welcher Nation. Dabei verwies er auf die Schlacht bei Verdun vor 100 Jahren und die Namen der Gefallenen, die noch heute in seiner Biesener Heimatkirche zu lesen seien. „Ist das alles schon vergessen?“, fragte er mit Blick auf die aggressiver werdende Stimmung im Land.

Gemeinsam mit Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann legte er einen Blumenstrauß nieder, Vertreter der Linken sowie der CDU folgten. Danach wurden Blumen auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof am Bahnhof niedergelegt.

Von Christian Bark

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