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Der Reiterhof Lück

Repente Der Reiterhof Lück

Vom Reiten als Kind über die Ausbildung als Zootierpfleger bis hin zum eigenen Reiterhof war für Karin Lück kein allzugroßer Schritt. Gemeinsam mit ihrem Mann und Schwager, beides Landwirte, gründete sie den Reiterhof und startete 1989 mit den ersten zwei eigenen Pferden. Heute kann man bei ihr auch Pensionspferde einstellen.

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Pferdeglück bei Karin Lück: Das Pony Blanco ist 38 Jahre alt und bekommt auf dem Hof sein Gnadenbrot.

Quelle: Regine Buddeke

Repente. Mit Tieren konnte Karin Lück schon immer gut. Die gebürtige Leipzigerin ist schon als Kind geritten, später hat sie Zoo-Tierpfleger gelernt. Im Leipziger Zoo gibt es – was Tiere angeht – ja ein breites Betätigungsfeld. Aber lange sollte die Großstadtpflanze ohnehin nicht mehr in der Messestadt bleiben – 1983 schon zog die der Liebe wegen aufs platte Land im Brandenburgischen, in den Luhmer Ortsteil Repente. Gemeinsam mit ihrem Mann Gert und dessen Bruder Bernd – beides waschechte Landwirte – betreibt sie seit 1991 den Reiterhof Lück. Zu Beginn mit zehn Pferden, Warmblut und Ponys. Der Hof ist groß. Bis 1972 waren die Lück-Bauern die letzten Einzelbauern der Region, bevor der Vater Hermann der LPG beitreten musste.

„1989 habe ich mir die zwei ersten Pferde gekauft“, erzählt die 52-Jährige. Das eine, ein Pony, war damals zwölf Jahre alt. Heute ist es sagenhafte 38 Jahre alt und bekommt sein Gnadenbrot. „Wir haben Fotos von unseren Kindern, wie sie neben Blanco stehen. Und welche, wo die Enkel auf ihm reiten“, erzählt die Pferdefreundin.

Urlauber kamen schon zu DDR-Zeiten zum Ponyreiten

Schon zu DDR-Zeiten seien häufig Urlauber gekommen, mit denen Karin Lück geführte Ausritte gemacht hat. Auch Ponyreiten für Kinder sei damals schon gefragt gewesen.

Nach der Wende kamen peu à peu Pensionspferde dazu sowie Urlauber, die mit eigenem Pferd kamen. Schon weil die Pferdebesitzer ihre bei Lücks stehenden Pferde auch im Winter bewegen wollten, bauten die Lücks 2000 ihre Reithalle, die 2001 eröffnet werden konnte. Etwa 50 Pferde stehen auf den Repenter Weiden – und in einzelnen Paddocks. „Nachts in den Stall-Boxen, tags draußen“, so Karin Lück, der es ein Anliegen ist, die Pferde rundum zu versorgen.

Mit dem Wildschwein an der Leine durchs Dorf spazieren

Ihr Schwager kümmert sich vorrangig um den landwirtschaftlichen Aspekt – kurz, den Futter­anbau. Ihr Ehemann Gert ist der „Holzmensch“ – er baut die Verschläge und Paddocks, die Weidezäune und Unterstände. Darüber hinaus gibt es im Lück’schen Zoo auch noch andere Tiere zu versorgen. Etwa Swini, das Wildschwein und seine drei Kumpels. Die haben wir als Findelkinder bekommen, erzählt Gert Lück, während er die Schweine reihum kräftig krault – alle drängen sich um die Streicheleinheiten. „Mit Swini an der Leine bin ich immer im Dorf spazieren gegangen, als er klein war“, erinnert sich Karin Lück.

Ein paar Ziegen und Kamerunschafe sowie die Langohrhasen komplettieren die kleine Farm der Lücks. Nach wie vor macht Karin Lück die geführten Ausritte und Pony-Führstunden für Kinder. „Auch die Neustädter Friesen-Quadrille übt regelmäßig bei uns“, erzählt Karin Lück. Da stelle man indes nur den Ort und die Versorgung – für die Reiter und deren Reitlehrer. „Jeder kann hier gern seinen eigenen Reitlehrer mitbringen“, sagt Karin Lück, die schon den Nachwuchs anlernt. „Unsere siebenjährige Enkelin führt die Urlauber immer herum und zeigt ihnen den ganzen Hof“, verrät sie stolz.

Von Regine Buddeke

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