Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Der Rettungsdienst darf endlich umziehen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Der Rettungsdienst darf endlich umziehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:45 11.08.2017
In der neuen Wache gibt es 13 Stellplätze, genug Platz für alle Fahrzeuge. Anfang Mai standen sie dort schon einmal kurz. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Rund dreieinhalb Monate nach Fertigstellung der neuen Wache an der Holländer Mühle in Neuruppin kann der Rettungsdienst jetzt endlich mit Mitarbeitern und Fahrzeugen dorthin wechseln. „Wir werden am 24. August umziehen“, kündigte Christov Sabo am Freitag an. Sabo leitet den Rettungsdienst, der ein Teil der Pro-Klinik-Holding ist, zu der auch die Ruppiner Kliniken gehören.

Schon Anfang Mai hatte Landrat Ralf Reinhardt die neue, moderne Rettungswache eröffnet. Trotzdem blieb der Rettungsdienst vorerst noch in seinen alten, maroden Räumen an der Neustädter Straße. Grund war die benachbarte Baustelle für den Kreisverkehr. So lange dort noch gearbeitet wurde, hätten die Rettungswagen nicht in alle Richtungen schnell ausrücken können. Trotz der gesperrten B 167 war die Ausgangslage in der Neustädter Straße immer noch besser.

Inzwischen ist der Landesstraßenbetrieb mit den Arbeiten aber weitgehend fertig. „Der Kreisel soll jetzt dauerhaft offen bleiben“, hat Sabo vom Landesbetrieb erfahren. In Abstimmung mit dem Ordnungsamt des Landkreises bereitet er deshalb jetzt den Umzug der Mitarbeiter und Fahrzeuge an die Holländer Mühle vor.

Das alte Gebäude ist seit Langem in miserablem Zustand

Der Großteil der Einrichtung steht schon in den neuen Räumen. Die Spinde der Rettungs­assistenten und -sanitäter, Möbel der Aufenthaltsräume und die Einrichtung zur Desinfektion der Fahrzeuge folgen jetzt.

Jahrelang mussten die Mitarbeiter des Rettungsdienstes darauf warten, dass sich ihre Arbeitsbedingungen verbessern. Die Räume an der Neustädter Straße stammten noch aus DDR-Zeiten. Das Gebäude ist sanierungsbedürftig, der Zustand der Räume teilweise erschreckend, und es gibt viel zu wenig Platz für Menschen und Technik. Lange hatte der Landkreis angekündigt, eine neue Rettungswache bauen zu wollen, lange mussten die Mitarbeiter darauf warten. 2015 ging es dann endlich los.

Krankenkassen zahlen den Neubau über 30 Jahre ab

Etwa 2,6 Millionen Euro hat der Landkreis für das Gebäude samt Grundstück ausgegeben. Das Geld bekommt er über die Gebühren für die Rettungseinsätze von den Krankenkassen zurück, gestreckt über 30 Jahre.

Zum Bereich der Neuruppiner Wache gehören auch die Standorte Herzberg und Fehrbellin. Insgesamt arbeiten dort rund um die Uhr 55 Frauen und Männer, die abwechselnd in allen drei Orten Dienst tun. Allein die Neuruppiner Retter rücken pro Jahr zu rund 7500 Einsätze aus, Tendenz steigend.

Von Reyk Grunow

Noch in diesem Jahr sollte die Stadt Rheinsberg 25 000  Euro für die Sanierung von Radwegen lockermachen, fordert BVB/Freie Wähler/FDP. Darauf wollen sich die anderen Fraktionen nicht einlassen – auch wenn ihnen bewusst ist, wie wichtig das Thema ist.

14.08.2017

Mit gleich zwei Petitionen wollte ein Rheinsberger dafür sorgen, dass beim anstehenden Ausbau des Birkenwegs die Barrierefreiheit berücksichtigt wird. Doch mit seine Forderung wurde er immer wieder hingehalten.

11.08.2017

Der Gehweg entlang der Kreisstraße, die durch Zaatzke führt, wird im Zusammenhang mit dem Straßenbau derzeit instand gesetzt. Könnte man nicht den Weg noch weiter durchziehen?, fragt sich eine Leserin. Das jedoch wäre nur möglich, wenn Anliegerbeiträge erhoben werden, sagt Bauamtsleiterin Andrea Asse dazu.

11.08.2017