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Ostprignitz-Ruppin Der Steg bleibt doch
Lokales Ostprignitz-Ruppin Der Steg bleibt doch
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00:45 02.03.2018
Der Schiffsanleger in Wuthenow. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Der Widerspruch hat Wirkung gezeigt: Das Neuruppiner Rathaus hat sich von den umstrittenen Plänen verabschiedet, noch in diesem Jahr die alte Dampferanlegestelle in Wuthenow abzureißen. „Der Steg bleibt stehen“, sagte Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) am Montagabend beim Haupt- und Finanzausschuss.

Die Stadt hat nur 30 000 Euro für die Stege eingeplant

Zugleich kündigte Golde Instandhaltungsmaßnahmen für den Steg an. Offen blieb allerdings, ob diese Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen oder sogar beendet werden können. Denn für die Instandhaltung der Stege hat die Stadt in diesem Jahr lediglich 30 000 Euro eingeplant. Deshalb könnte es sein, dass die Arbeiten am Steg in Wuthenow erst im nächsten Jahr beginnen, so Golde.

Bedenken auch von der Feuerwehr

Axel Noelte ist das egal. Hauptsache die Pläne vom Abriss der alten Dampferanlegestelle sind vom Tisch. Noelte war sich ziemlich sicher, dass die Verwaltung einen Rückzieher machen würde. Hatte sich doch bereits im Bau- und Wirtschaftsausschuss vor gut zwei Wochen keiner der Abgeordneten für den vorgeschlagenen Abriss erwärmen können. Vielmehr forderte das Gremium, dass der Steg erhalten werden und auch öffentlich zugänglich bleiben müsse (die MAZ berichtete). Bevor sich am Montag auch der Hauptausschuss dazu äußern konnte, zog die Verwaltung ihren Vorschlag zurück. Möglicherweise auch deshalb, weil es selbst aus den Reihen der Feuerwehr Bedenken gegeben hatte. Denn große, schwere Löschfahrzeuge könnten den See innerhalb des Dorfes nur an der alten Anlegestelle erreichen, hieß es.

Nur die Vereinsmitglieder können das Schiff buchen

Ortsvorsteher Noelte begrüßt das Einlenken des Rathauses. „Wir wollen doch den Tourismus stärken.“ Jedoch ist fraglich, ob dabei der Dampfer „Herz As“ helfen kann, der früher Wuthenow regelmäßig angesteuert hat, wie Noelte weiß. Zwar haben die Stadtwerke das Schiff inzwischen aufwendig sanieren lassen, doch buchen können es nur die acht Mitglieder des Vereins, der sich für die „Herz As“ gegründet hat.

Von Andreas Vogel

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