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Der Stolz der Linumer Züchter

Linum Der Stolz der Linumer Züchter

Sorgen haben die Linumer Kleintierzüchter genug: zu wenig Nachwuchs und immer wieder Ärger mit der Vogelgrippe nahe dem größten Kranichrastplatz im norddeutschen Binnenland. Aber es gibt auch Hoffnung: Jonas Hüttig, mit neun Jahren das jüngsten Mitglied im Verein, ging mit zahlreichen Preisen für seine 20 ausgestellten Tiere nach Hause.

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Jonas Hüttig l(9) ist das jüngste Vereinsmitglied in Linum. Er sahnte bei der Verbandsschau kräftig ab.

Quelle: Peter Lenz

Linum. Um Landes- und Kreisverbandsehrenpreise oder Prädikate wie vorzüglich und hervorragend ging es am vergangenen Wochenende in der Storchenklause Linum bei der diesjährigen Vereins- und Kleintierausstellung des Kleintierzuchtvereins D729 „Weißstorch“ Linum. Eingeladen hatte der Verein unter seinem Vorsitzenden Eckehard Fuchs und dem Leiter der Ausstellung Gunther Hüttig. Der Verein existiert seit 1964 und liegt mit seinen derzeit 20 Mitgliedern im allgemeinen Durchschnitt der Kleintierzuchtvereine im Landkreis.

Zu den Urgesteinen des Vereins gehören Adolf Kirchner und Dieter Kähne. Beide sind seit 1964 dabei und zählen somit zu den Gründungsvätern. Aber nicht nur ältere Mitglieder haben die Linumer vorzuweisen. Mit dem neun Jahre alten Jonas Hüttig dürfte der Verein auch eines der jüngsten Mitglieder für sich verbuchen können. Jonas entstammt , wie nicht anders zu erwarten, einer großen Züchterfamilie. So sind auch der Vater, der Onkel sowie weitere Familienmitglieder im Verein organisiert und erfolgreich. Jonas selbst ist einer der 21 Aussteller dieser Kleintierschau und mit mehr als 20 ausgestellten Tieren einer der aktivsten. Aber auch in der Vielfalt der Tiere kann Jonas durchaus überzeugen. So stellte er unter anderem seine „Perlhühner, die „Zwerg Wynadotten“ (Hühner) und seine Tauben und Kaninchen den strengen Augen der Preisrichter vor. Am Ende konnte Jonas mehrere Bewertungen von sehr gut bis hervorragend und einige Preise mit nach Hause nehmen.

Nicht nur durch Jonas, sondern auch mit den beiden 17 jährigen Nico Schneider und Marc Friedrich ist im Verein zumindest vorerst die Nachfolge und der weitere Bestand gesichert. Dennoch sind sowohl Gunther Hüttig als auch Eckehard Fuchs besorgt, wie es in den nächsten Jahren personell in der Sparte weitergehen wird. Aber nicht nur diese Sorge belastet den Vorsitzenden. Immer wieder kommt es zu einer Ausbreitung der Tierseuche H7N9 und H5N1, der so genannten Vogelgrippe. Stallpflicht und im schlimmsten Fall die Tötung von vielen Tieren schlägt sich natürlich auch bei den Züchtern nieder. Gerade der Bereich um Linum ist wegen der herbstlichen Kranichrast immer besonders lange von den Maßnahmen betroffen. Da müsse schnellstens eine Lösung gefunden werden, fordert Fuchs.

Aber gerade deshalb ist der Verein sehr stolz darauf, dass man noch immer in der Lage ist eine solche Ausstellung auf die Beine zu stellen. So konnten mit Unterstützung der Nachbarvereine von Fehrbellin und Kremmen insgesamt 51 Großhühner, 34 Enten, 34 Zwerghühner, 167 Tauben und 51 Kaninchen an diesem Wochenende ausgestellt werden. Bereits im Vorfeld der Ausstellung wurden folgende Kleintierzüchter mit ihren Tieren in den jeweiligen Kategorien ausgezeichnet: Die jeweils höchsten Bewertungen erhielten : den Landesverbandsehrenpreis Gunther Hüttig mit seiner schwarzen Italienischen Henne bei der Kategorie Hühner , gleichfalls den Landesverbandsehrenpreis erhielt Dieter Busse mit seiner Elsterkröpfer bei den Tauben , den Kreisverbandsehrenpreis beim Wassergeflügel wurde Dustin Schaffer mit seiner Smaragdente verliehen, Jonas Hüttig bekam mit seiner Zweg Wynadotte bei den Zwerghühnern den Zuschlagpreis und letztlich Gerd Etzien bei den Kaninchen ( Thüringern ) gleichfalls den Kreisverbandsehrenpreis.

Bei der Landesschau der Kleintierzüchter erhielt Ortrud Hüttig mit Ihrer Cayugente den Ehrenpreis.

Von Peter Lenz

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