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Ostprignitz-Ruppin Der Streit geht weiter
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02:17 30.03.2018
Harri Graf (r.) hier beim Arbeitseinsatz im Februar im Gutspark Netzeband. Quelle: Peter Lenz
Rägelin/Netzeband

Der Gemeindevertreter Harri Graf soll nicht länger als zweiter Mann neben Bürgermeister Johannes Oblaski die Gemeinde Temnitzquell im Amtsausschuss Temnitz vertreten. Einen entsprechenden Abwahlantrag will Oblaski beim Amt stellen, so dass darüber bei der nächsten Sitzung abgestimmt werden kann. Graf habe das Votum der Gemeinde, dass die Stelle von Amtsdirektorin Susanne Dorn nicht ausgeschrieben werden solle, beim Amtsausschuss ignoriert, sagte Oblaski am Montagabend am Ende der Gemeindevertretersitzung. Dabei habe Graf das noch im Vorfeld der Amtsausschusssitzung zugesichert – obwohl er anderer Meinung war.

„Ich darf nicht mal meine Meinung sagen“

„Ich gehe davon aus, dass sich jemand an seine Zusage hält“, sagte Oblaski am Dienstag und sprach von einem „Zick-Zack-Kurs“ von Graf. Der Netzebander, der zu der Sitzung am Montag verhindert war, zeigte sich am Dienstag wenig überrascht von dem Abwahlantrag. „Ich habe bald so etwas erwartet.“ Graf warf Oblaski vor, nur Leute akzeptieren zu wollen, die ihm nicht widersprechen. „Ich darf nicht mal meine Meinung sagen“, so Graf. Es tue ihm leid um die Amtsdirektorin, so der Netzebander, der seit 1976 im Gemeinderat sitzt. Doch letztlich habe der Druck, den Oblaski und der Bürgermeister von Walsleben, Burghard Gammelin, ausgeübt hätten, zu der unerfreulichen Situation geführt.

Zweimal knapp gescheitert

Der Amtsausschuss hatte es zweimal äußerst knapp, nämlich bei Stimmengleichheit abgelehnt, die Stelle von Amtsdirektorin Susanne Dorn (57) per einfacher Wahl um acht Jahre zu verlängern. Damit endet die Dienstzeit von Dorn am 16. Mai. Die Stellenausschreibung soll am 11. April im Amtsblatt stehen, Bewerber können sich dann bis zum 31. Mai melden.

Bei Dorn bedankt

Oblaski bedankte sich am Montag dafür, dass sich Dorn so stark für die Gemeinde engagiert habe, sie habe auch die Reihe „Kino in der Temnitzkirche“ ins Leben gerufen, so Oblaski. Dorn sagte, dass ihr die Arbeit Spaß gemacht habe – auch die zur Kyritz-Ruppiner Heide.

Von Andreas Vogel

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