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Der Termin für den neuen Windplan wackelt

Neuruppin Der Termin für den neuen Windplan wackelt

Es ist offen, ob im Dezember tatsächlich ein zweiter Entwurf des neuen Windplanes für die Region Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel verabschiedet wird und öffentlich ausgelegt werden kann. Grund sind die vielen ungeklärten Fragen zu neuen Windkrafteignungsgebieten. Die Abstimmung über den Entwurf wird deshalb vielleicht verschoben.

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Es ist weiterhin umstritten, wo weitere Windräder in der Region errichtet werden sollen.

Quelle: DPA

Neuruppin. Es ist unklar, ob der Entwurf des neuen Regionalplanes Wind für Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel wie geplant im Dezember von der Regionalversammlung verabschiedet und dann öffentlich ausgelegt werden kann. Grund sind die vielen offenen Fragen zu neu ausgewiesenen Eignungsgebieten für Windräder. „Möglicherweise muss sich der Planungsausschuss deshalb noch ein weiteres Mal treffen“, sagte am Montag Ansgar Kuschel, der Leiter der Planungsstelle der Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel in Neuruppin.

Das Gremium berät zwar seit Ende der Sommerpause nahezu im Wochentakt, und auch am Dienstag ab 10 Uhr im Seminarraum des Neuruppiner Sportcenters wieder über den Entwurf. Jedoch soll es beim jetzigen Treffen hauptsächlich um die Hinweise gehen, die es für die sogenannten Bereiche Freiraum und historisch bedeutsame Landschaften gegeben hat. Für beide Punkte liegen jeweils 25 Hinweise vor, sagte Kuschel.

Einige neue geplante Eignungsgebiete wurden verkleinert

Der Chefplaner geht deshalb davon aus, dass der Regionalvorstand am Dienstag, 15. November, entscheiden wird, ob die bisher geplante Zeitschiene gehalten werden kann. Bei den vorangegangenen Sitzungen hatten die Planer erklärt, ob und wie sie die Bedenken gegen Eignungsgebiete beachtet haben. So wurden beispielsweise die geplanten Windkrafteignungsgebiete bei Dorf Zechlin und bei Neuglienicke wegen Einwänden der Unteren Naturschutzbehörde in Neuruppin verkleinert und das bei Zootzen, einem Ortsteil von Wittstock, sogar ganz gestrichen.

„Es gibt sehr unterschiedliche Interessen“, sagte Chefplaner Kuschel. Die einen wollten unbedingt Windräder bauen, andere sind strikt dagegen. Die Planer dürfen darauf keine Rücksicht nehmen: Sie müssen die Standorte allein anhand ihrer Kriterien beurteilen. Dabei gilt es, die Abstände zu Häusern und bereits vorhandenen Windparks ebenso zu beachten, wie Rücksicht auf bedrohte Tierarten zu nehmen.

Von Andreas Vogel

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