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Der Traumzauberbaum gastierte in Neuruppin

Wenn Kaninchen Frühsport treiben Der Traumzauberbaum gastierte in Neuruppin

Wer kennt ihn nicht, den Traumzauberbaum? Selbst nach dem Tod seines Erfinders Reinhard Lakomy, ist er beliebt wie eh und je, die Geschichtenlieder verzücken Kinder ungebrochen. Die Musical-Show tourt unverdrossen durch die Lande und füllt Säle und Kulturhäuser. Auch in diesem Jahr fieberten die Kinder im Neuruppiner Stadtgarten mit ihren Helden mit.

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Frühsport mit Mimmelitt und Moosmutzel: die Kinder stürmen die Bühne gern und sind mit Feuereifer dabei.

Quelle: Regine Buddeke

Neuruppin. Das Gewisper und Getuschel verstummt – der Traumzauberbaum singt sein Lied. Mit sanfter tiefer Stimme. So hat er es zu Lebzeiten seines Erfinders Reinhard Lakomy getan und so tut er es auch heute noch. Der Sänger und Geschichtenliedererzähler lebt in diesem Lied weiter. Ein Lied, das seit Jahren in Millionen Kinderzimmern zuhause ist. Und das über die Jahre nie etwas von seinem Zauber eingebüßt hat. Ein Lied, das die Kinder leise mitsingen. Fast ausverkauft ist das Neuruppiner Kulturhaus Stadtgarten am Samstagnachmittag – nur einzelne Plätze sind noch leer.

Voller Saal – wie in jedem Jahr

Voller Saal – wie in jedem Jahr.

Quelle: Regine Buddeke

Das Traumblatt mit der Geschichte vom Mimmelitt, dem Stadtkaninchen, steht heute im Zentrum der Aufmerksamkeit. Ganz aufgelöst wackelt das weißpfotige Tier über die Bühne und freut sich, dass es endlich sein Geheimnis loswird: „Ein quietschendes Geheimnis“, verrät es den Kindern. Und außerdem möchte es zugern seine Sorgen loswerden, die es mit dem großen, dicken Kater hat. Moosmutzel, der kleine Waldgeist und Freund des Traumzauberbaumes, der eifrig über dessen Traumblätter wacht, kann das nicht verstehen. „Du bist ein Angsthase“, stellt er fest. „Ich bin ein Kaninchen“, interveniert Mimmelitt und zeigt erst einmal stolz seine Kasuki – die Kaninchensuperkiste. Das scharfe Teil hat viele Vorzüge – vor allem der vollautomatische Möhrenhalter hat es seinem Piloten angetan. Die Kinder kichern. „Und es hat 1 KS“, trumpft das Kaninchen auf. „Hä?“, fragt Moosmutzel. „Na, eine Kaninchenstärke“, klärt Mimmelitt auf – das Vehikel ist halt ein Tretroller.

Dreamteam

Dreamteam: Mimmelitt und Moosmutzel.

Quelle: Regine Buddeke

Als die beiden das Traumblatt zum Klingen gebracht haben, ist erst einmal Zeit für Frühsport. „Ich mache um die Zeit lieber Frühstück“, wehrt das möhrensüchtige Kaninchen die Fitnesseuphorie des Waldgeistes ab, lässt sich aber dann nicht lange bitten, als es sieht, wie munter die Kinder aus dem Saal die Bühne stürmen, um mitzumachen. Auch die Eltern der Kleinen werden jetzt aktiv – etliche gezückte Mobiltelefone und Kameras lichten das Spektakel ab, im Laufe des Nachmittags nicht zum letzten Mal.

Dann kommt er, der vermeintliche Feind: der große, dicke Kater Leopold. Mimmelitt flüchtet sicherheitshalber erst einmal auf seiner Kasuki. Doch wie so oft im Leben ist alles anders, als es scheint. Der Kater hat auch Angst. Und schmeichelt pfötchenringend darum, dass man ihn nicht alleine lasse. Wegen dem quietschenden Geheimnis, dessen schauerliche Geräusche ihm nachts alle Nackenhaare sträuben. Ein Eisengeist! Mit Hilfe der Kinder wird das Geheimnis schlussendlich gelöst: manchmal braucht es eben nur etwas Schmieröl.

Von Regine Buddeke

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