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Der Trend geht zur flexiblen Anlage

Geschäftsbilanz 2015 Der Trend geht zur flexiblen Anlage

Die Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin zieht eine positive Bilanz ihres Geschäftsjahres 2015. Es sei ein gutes Jahr für Bank und Region gewesen, die Menschen hätten optimistisch in die Zukunft geblickt, heißt es im Bericht zu jüngsten Generalversammlung. Dabei zeichneten sich sowohl bei Finanzierungsfragen als auch bei der Geldanlage neue Trends ab.

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Georg Hellwege (l.), Michael Zander (Vorsitzender der DRK-Ortsgruppe Lindow) und Thomas Gensch. Quelle: Josephine Mühln

Neuruppin. Die Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin blickt zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr 2015 zurück. Das geht aus dem aktuellen Bericht zur Gerneralversammlung hervor, die am Freitag abend in der Neuruppiner Kulturkirche stattgefunden hat.

Die Raiffeisenbank sei im Geschäftsgebiet stark verwurzelt und ihre Entwicklung damit auch immer ein Spiegelbild der Region, heißt es im Bericht. Das Jahr 2015 sei ein gutes Jahr für Bank und Region gewesen, die Menschen hätten optimistisch in die Zukunft geblickt. Außerdem habe das anhaltend niedrige Zinsniveau die Bereitschaft und den Mut gefördert, in die eigene Firma oder die eigenen vier Wände zu investieren.

Über 24 000 Euro Fördermittel und Spendengelder

Die Raiffeisenbank gehört mit inzwischen 4 072 Teilhabern zu den größten Mitgliedervereinigungen in der Region. Die Zahl der Mitglieder hat sich im Vergleich zu 2014 noch einmal um 589 erhöht.

7 279
Beratungsgespräche hat die Raiffeisenbank im Jahr 2015 mit ihren Kunden geführt. Das geht aus dem aktuellen Bericht der jüngsten Generalversammlung hervor.

Die Genossenschaftsbank beschäftigt 71 Mitarbeiter aus der Region, davon 9 Auszubildende.

80 500
Euro hat das Unternehmen im Jahr 2015 in die Weiterbildung seiner Mitarbeiter investiert.

24 300
Euro wurden im vergangenen Jahr zur Förderung und Unterstützung von Mitgliedern und Kunden sowie für Spenden an soziale, sportliche oder kulturelle Einrichtungen in der Region verwendet.


Im Rahmen der Generalversammlung wurde auch der Aufsichtsrat neu gewählt. Rüdiger Hannaleck übernimmt dessen Vorsitz anstelle von Jürgen Müller, der altersbedingt kürzer tritt. Als Mitglied wiedergewählt wurde Heidrun Brandt. Neue Aufsichtsratsmitglieder sind außerdem Marc Landorff, Stefan Ciaciuch und Guido Leinitz.

Die Kunden hätten sich dabei häufig für langfristige Finanzierungen gegen entsprechende Absicherungen entschieden, heißt es weiter. Bei der Geldanlage hingegen gehe der Trend zu flexiblen Angeboten und weg von langfristigen Anlageformen.

Im Rahmen der Generalversammlung wurden auch die Spenden an die drei besten Vereine der diesjährigen „Raiba-Vereinswochen“ übergeben. Insgesamt hatten 50 Vereine teilgenommen.

Über die größte Spende – weil er die meisten „Raiba-Punkte“ gesammelt hatte – konnte sich der Kreisverband Ostprignitz-Ruppin des Deutschen Roten Kreuzes freuen. Er erhält eine Spende in Höhe von 832 Euro. An den Feuerwehrverein Neustadt (Dosse) gehen 812 Euro und der Verein des Ambulanten Hospizdiensts Kyritz bekommt eine Förderung in Höhe von 806 Euro.

Von Josephine Mühln

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