Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Der Vogelpark braucht dringend Hilfe
Lokales Ostprignitz-Ruppin Der Vogelpark braucht dringend Hilfe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 02.12.2017
Falls die Käfige im Vogelpark Lindow nicht erneuert werden, müssen die vielen Tiere verkauft werden. Quelle: Foto: Peter Geisler
Lindow (Mark)

Dem Vogelpark hinterm Rathaus in Lindow steht ein schwieriger Winter bevor. Falls bis März die Käfige nicht erneuert werden, müssten die Vögel verkauft werden. Der Kleintierzuchtverein Lindow, der seit einigen Jahren den Park betreut, wendet sich jetzt an die Öffentlichkeit und wirbt um Hilfe.

In dem öffentlichen Vogelpark sind von Frühling bis Herbst nicht nur Pfauen, Fasane und Wachteln zu bestaunen, sondern auch verschiedene Ziervögel wie seltene Papageien und Nymphensittiche.

200 Vögel im Winterquartier

Jürgen Kühn, Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Lindow, hat über den Winter die etwa 200 Tiere aus dem Park auf seinem Hof in der Banzendorfer Siedlung untergebracht. „Ausbessern reicht bei den Volieren im Park nicht mehr aus. Die Hölzer und Drähte dort sind teilweise 30 Jahre alt. Da büxen die Vögel sofort aus, wenn ich sie im Frühjahr in den Park bringe“, sagt er.

Mehrere Vogelkäfige müssten komplett neu gebaut werden. Doch das ist teuer und aufwändig. Der Züchterverein hat bei vielen ortsansässigen Firmen angefragt, aber bisher gibt es noch keine konkreten Zusagen.

Das Amt könnte helfen

Das Amt Lindow hat bereits Unterstützung zugesagt. Amtsdirektor Danilo Lieske ist optimistisch, dass der Vogelpark erhalten werden kann. „Wir ermitteln derzeit die Kosten und werden uns im Haushalt damit beschäftigen. Wir diskutieren lösungsorientiert, denn wir möchten dieses jahrzehntelang gewachsenes Kleinod sichern“, sagt Lieske.

Der Vogelpark wurde in den Jahren 1978 bis 1984 von Mitgliedern der Sparte Ziergeflügel und Exoten in Lindow errichtet und ist seitdem durchgehend geöffnet. „Bisher ist es immer gut gegangen. Es wäre wirklich schade, wenn es nach so vielen Jahren keinen Vogelpark mehr geben würde“, sagt Jürgen Kühn. Er arbeitet seit 2001 ehrenamtlich für den Park. Unterstützt wird er dabei immer wieder von einer bezuschussten Arbeitskraft des Jobcenters.

Mehr Arbeitskräfte benötigt

Um zukünftig sicher den Vogelpark betreiben zu können, sei eine einzelne Arbeitskraft allerdings nicht genug, so Kühn. „Mit nur einer Person kann man keinen ordentlichen Draht spannen, da braucht es schon zwei Menschen für. Wir brauchen jemanden für die Fütterung und für die Instandhaltung“, sagt Kühn. Er hofft, dass sich in den nächsten Wochen genug Spenden finden. Er ruft alle Firmen und Privatpersonen auf, den Vogelpark zu unterstützen oder Geld zu spenden.

Spendenkonto: Sparkasse OPR, IBAN: DE11 1605 0202 1730 2102 08.

Von Jonas Nayda

Neuendorf bekommt seinen Spielplatz, wenn auch nicht an der ursprünglich beabsichtigten Stelle. Der neue Spielplatz soll an der Landesstraße nahe der Bushaltestelle errichtet werden. Das beschlossen die Gemeindevertreter.

29.11.2017

Eine Uhr mit extragroßer Zeitanzeige für eine fast blinde Frau. Ein Ausflug für die gesamte Familie. Die Mitglieder der „Sterntaler“-Vergabekommission haben sich am Mittwoch zum ersten Mal getroffen und Spenden an zwölf Familien und Alleinstehende vergeben. Bis Weihnachten soll es viele weitere Sterntaler regnen.

29.11.2017

Der Kyritzer Manfred Haßfeld widmet einen guten Teil seines Ruhestandes dem Schreiben und hat inzwischen bereits zwei Bücher veröffentlicht. Doch das steht für ihn nicht im Mittelpunkt. Er schreibt einfach gern – vor allem für sich selbst, die Familie und den Bekanntenkreis.

29.11.2017