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Ostprignitz-Ruppin Der Winter gibt den Zeitplan vor
Lokales Ostprignitz-Ruppin Der Winter gibt den Zeitplan vor
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00:26 24.10.2015
Derzeit wird in Schweinrich an der Entwässerung gearbeitet. Deshalb sollen ab heute leichte Verkehrseinschränkungen gelten. Quelle: Björn Wagener
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Schweinrich

Einen Winter lang müssen die Schweinricher noch durchhalten. Dann endlich können sie sich von ihrer alten und kaputten Straße verabschieden.

Zwar galt Montag, der 19. Oktober, offiziell als Baustart für die Sanierung, aber in diesem Jahr werde am Straßenkörper nicht mehr Hand angelegt. Das bestätigt Bauleiter Dirk Grunert auf MAZ-Nachfrage. Der Grund liegt auf der Hand: Der Winter steht vor der Tür. Würde der Bau jetzt beginnen, käme man frostbedingt womöglich ohnehin nicht weit. Dann müsste die Arbeit ruhen, obwohl die Umleitung von Wittstock über Herzsprung, Rägelin, Steinberge und Dorf Zechlin bereits aktiviert wäre. Das solle den Kraftfahrern nicht zugemutet werden, so Grunert. Deshalb heißt es warten.

Wann die Straße aufgerissen wird, hängt vom Wetter ab

Wann die Straße tatsächlich aufgerissen wird, hänge vom Wetter ab. Bei günstigen Verhältnissen könne es eventuell schon im Februar 2016 losgehen. Dann werden neben der Straße auch ein Gehweg und eine Buswartefläche samt Beleuchtung gebaut (die MAZ berichtete). Um das alles zu realisieren, ist eine Vollsperrung erforderlich.

Dennoch finden dieser Tage vorbereitende Arbeiten für das umfangreiche Projekt statt. Dabei geht es um den Bau einer sogenannten Sedimentationsanlage. Sie reinigt das Regenwasser, das derzeit noch ungefiltert in den Dranser See läuft.

Mitarbeiter der bauausführenden Firma Eurovia VBU aus Lindow haben am Montag mit Schachtungsarbeiten begonnen. Ab Mittwoch werde aus diesem Grund auch der Verkehr halbseitig an den Baustellen vorbeigeführt.

Bürgerinitiative „Leben ohne Beben“ fast am Ziel

Die Bürgerinitiative „Leben ohne Beben“ hat mit dem bevorstehenden Baubeginn ihr Ziel erreicht. Seit 2013 kämpfte sie darum, dass die kaputte Straße saniert wird und ließ sich auch von Absagen und Rückschlägen nicht entmutigen. Protest- und Verkehrsaktionen und sogar kurzzeitige Straßensperrungen sollten auf das Problem im Ort hinweisen. Zudem machten Plakate und Banner an den Häusern deutlich, wie wichtig es den Anwohnern war, dass die Straße saniert wird, auf der wegen ihres Zustandes inzwischen größtenteils Tempo 30 gilt.

Von Björn Wagener

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