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Der alte Gehweg war riskant

Bauhof saniert in Alt Ruppin Der alte Gehweg war riskant

Der Gehweg an der Rheinsberger Straße stammte noch aus tiefster DDR-Zeit. Nach Jahrzehnten hatte sich die Platten so verschoben, dass es schon fast gefährlich war, dort zu gehen. Im vergangenen Jahr soll sich dort ein Kind verletzt haben. Jetzt lässt die Stadt Neuruppin den Weg sanieren.

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Ein bis zwei Wochen sollen die Arbeiten dauern.

Quelle: Peter Geisler

Alt Ruppin. Endlich wird der Gehweg an der Rheinsberger Straße sicherer. Alt Ruppins Ortsvorsteherin Heidemarie Ahlers hatte lange darauf gedrängt, dass sich am Zustand des jahrzehntealten Fußwegs endlich etwas ändert. Jetzt sind Mitarbeiter des Neuruppiner Stadtbauhofes dabei, den alten Gehweg neu anzulegen. Um Kosten zu sparen, werden dazu Platten verwendet, die bis zum Umbau der Heinrich-Rau-Straße dort lagen. Rund 19 000 Euro sind für die Arbeiten laut Stadtverwaltung eingeplant. Offiziell handelt es sich um eine Instandsetzung und nicht um einen Neubau, heißt es aus dem Neuruppiner Rathaus. Heidemarie Ahlers ist das im Prinzip egal. „Wichtig ist, dass sich dort endlich etwas tut“, sagt sei.

Der Gehsteig wird von vielen Kindern auf dem Weg zur Grundschule am Weinberg benutzt. „Erst im vergangenen Jahr war ein Kind über eine hochstehende Spitze gestolpert und hatte sich so verletzt, dass die Eltern mit ihm zum Arzt mussten“, sagt die Ortsvorsteherin. Die „Gefahrenabwehr“ ist dann auch die offizielle Begründung für die Bauarbeiten.

Der Gehweg liegt eine Handbreit höher als die Fahrbahn der Rheinsberger Straße. Wer aus dem Wohngebiet am Hainbuchenweg kommt und auf den Gehweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite will, muss einen Absatz überwinden. Der Bauhof hatte versucht, eine Rampe aus Kies aufzuschütten, um Radfahrern den Wechsel zu erleichtern. Doch das hatte die Stelle fast noch gefährlicher gemacht. Im Kies seien die schmalen Räder einfach steckengeblieben, sagt Ortsvorsteherin Ahlers. Sie hofft, dass sich jetzt endlich eine bessere Lösung findet.

Von Reyk Grunow

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