Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Regen

Navigation:
Der kleinste Weihnachtsmarkt der Ostprignitz

Budenzauber in Jabel Der kleinste Weihnachtsmarkt der Ostprignitz

Der „wohl kleinste Weihnachtsmarkt in der Orstprignitz“ ist der im Sonntagscafé Jabel – davon ist Organisatorin Petra Puls überzeugt. Am Sonnabend konnten die Besucher es sich wieder zwischen den Ständen mit Handwerkskunst gemütlich machen.

Voriger Artikel
Rheinsberger Kids proben ihr Musical
Nächster Artikel
Advent am Wittstocker Gymnasium

Liane Lemke stellte erstmals ihre Filzarbeiten im Sonntagscafé aus.

Quelle: Christamaria Ruch

Jabel. Vor sieben Jahre startete Petra Puls mit drei Ständen ihren Weihnachtsmarkt im Sonntagscafé „An der grünen Oase“ in Jabel. Seitdem bewirbt sie ihn mit dem Zusatz „der wohl kleinste Weihnachtsmarkt in der Ostprignitz.“ Auch wenn die Besucher inzwischen eine größere Auswahl als am Anfang vorfinden – familiär und gemütlich geht es in Jabel nach wie vor zu.

Liane Lemke aus Schweinrich präsentierte erstmals ihre Filzarbeiten auf diesem Markt. Filzkugeln als Baumschmuck fanden bei ihr besonders viel Anklang. In mehreren Größen sowie mit oder ohne Muster stellte sie diese Kugeln aus. „Ich habe das Filzen aus Büchern erlernt.“ Dabei stieß sie vor gut sechs Jahren zufällig auf diese alte Handwerkstechnik: „Damals habe ich immer etwas ausprobiert, was ich mit meinen Kindern machen kann.“ Die beiden Techniken Nadel- und Nassfilz wendet sie seitdem an. Und verfeinert diese immer weiter; besonders, wenn sie die Wünsche ihrer Kunden umsetzt. „Filzen ist immer wieder neu und spannend“, umschrieb sie ihre Vorliebe. Am Nachbarstand stellte der Wittstocker Reinhard Holz erneut seine Pyramiden und Schwibbögen aus. „Ich bin kein Künstler, ich kann nur mit der Laubsäge arbeiten“, stapelte Holz tief. Denn seine bis zu 1,2 Meter hohen Pyramiden bestechen vor allem mit einer Detailtreue und wirken dennoch sehr schlicht. Seit 45 Jahren feilt er an diesem Hobby. „Die Schablonen für das Holz beziehe ich aus Sachsen“, sagte er. Johanna Schmittmann gewährte einen kurzen Blick in ihre Einkaufstüten: „Hier finde ich immer etwas Ausgefallenes und besonders die schöne Atmosphäre schätze ich“, sagte sie. Sie hatte sich zuvor etwa für Schmuck aus den Früchten des Tulpenbaums entschieden. Dafür hatte Silke Glöde aus Wittstock die Früchte mit farbigem Draht umwickelt und dann jeweils zu einem Viererpack zusammen geschnürt. Unterdessen umrahmte Ivy Maria in bewährter Weise auf ihrer E-Geige die Kulisse und stimmte die Gäste auf den vierten Advent ein.

Von Christamaria Ruch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg