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Der lange Kampf um einen Spielplatz

Investitionen in der Gemeinde Der lange Kampf um einen Spielplatz

In Stüdenitz wurden unter Einwohnern Unterschriften gesammelt, um den Bau eines Spielplatzes einzufordern. Einen ersten Erfolg können sie schon für sich verbuchen: Die Neustädter Amtsverwaltung hat sich um eine genaue Kostenschätzung bemüht.

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Die recht neue Anlage in Zernitz Bahnhof dient als Vergleich.

Quelle: Matthias Anke

Stüdenitz. Um ihrer Forderung nach einem neuen Spielplatz Nachdruck zu verleihen, legten Stüdenitzer bei der jüngsten Hauptausschusssitzung der Gemeinde Stüdenitz-Schönermark eine Unterschriftenliste vor. Damit sich dieser mögliche Bau eines Spielplatzes besser diskutieren lässt, reagierte zwischenzeitlich die Neustädter Amtsverwaltung und erstellte einen Überblick der vermutlich anfallenden Kosten. Dabei wird auf Erfahrungswerte beim Bau zweier Spielplätze in der Gemeinde Zernitz-Lohm zurückgegriffen. Diese Informationen sind Thema der nächsten Gemeindevertretersitzung am Dienstag, 1. Dezember. Sie beginnt in Stüdenitz um 19.30 Uhr in der „Gastwirtschaft Jahnke“, Kyritzer Straße 33.

Wie aus der entsprechenden Informationsvorlage hervorgeht, die von Ordnungs- und Schulverwaltung erarbeitet und vom Amtsdirektor Dieter Fuchs unterzeichnet wurde, müssten vor einem möglichen Baubeginn „die Standortfrage sowie die Eigentumsverhältnisse der Fläche geklärt werden“. Auch, dass die Umsetzung eine Weile dauern kann, ist absehbar. Schließlich stammte die Idee für die neuen im vergangenen Jahr in der Gemeinde Zernitz-Lohm errichteten Spielplätze schon aus dem Jahr 2011. „Die Spielgeräte wurden in Absprache mit den Gemeindevertretern angeschafft. Für beide Spielplätze haben sich Eltern und Gemeindevertreter bereiterklärt, den Aufbau in Eigenregie vorzunehmen und den Spielplatz zu gestalten. Die Abnahmeprüfung durch den TÜV erfolgte anschließend“, schreibt Amtsdirektor Fuchs.

Die Gesamtkosten für die Errichtung des Spielplatzes in Zernitz Bahnhof beliefen sich auf fast 10 000 Euro und für Lohm auf mehr als 5000 Euro. Nur, weil die Aufwendungen für den Aufbau eingespart werden konnten, mussten damit insgesamt nicht ganz 15 000 Euro ausgegeben werden.

Doch allein damit ist es nicht getan, sollen nun auch die Stüdenitzer erfahren: „Die öffentlichen Spielplätze werden regelmäßig auf einen verkehrs- und spielsicheren Zustand überprüft. Für die Wartung und Instandhaltung sind ein Mitarbeiter des Bauhofes und ein beauftragtes Unternehmen zuständig. Die Kontrolle und Wartung der Spielanlagen führt ein sachkundiger Mitarbeiter des Bauhofes durch, der auf Grund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse über die zu wartenden Spielgeräte hat und mit den einschlägigen Regeln der Technik vertraut ist“, heißt es seitens der Verwaltung. Der zeitliche Abstand der Kontrollen richte sich nach Jahreszeit, Umfang und Art der Kontroll­aufgaben, der Größe und Frequentierung des Spielplatzes sowie ­Alter der Anlage.

Hinsichtlich der damit jährlich anfallenden Kosten genügt ein Blick in die andere Gemeindehälfte – nach Schönermark. Für den dortigen Spielplatz fallen etwa wegen Mäharbeiten oder Sandaustausch rund 1200 Euro an und für die Spielplatzkontrollen rund 600 Euro.

Von Matthias Anke

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