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Der zweite Rettungsweg für die Schule

Blumenthal Der zweite Rettungsweg für die Schule

Die Grundschule in Blumenthal ist gut für den Ernstfall gerüstet. 25 000 Euro investierte die Gemeinde Heiligengrabe als Träger der Einrichtung in einen zweiten Rettungsweg. Somit können Schüler und Hortkinder schnell und sicher in das Freie gelangen. Bereits vor zwei Jahren erhielt die Schule eine große Fluchttreppe im hinteren Gebäudeteil.

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Zur bestehenden Fluchtreppe (r.) kam nun der zweite Rettungsweg.

Quelle: Christamaria Ruch

Blumenthal. Der zweite Rettungsweg an der Kleinen Grundschule in Blumenthal steht ab sofort für den Ernstfall bereit. Dabei sind sowohl der Schul- als auch Hortbereich fortan sicher aufgestellt. Die Gemeinde Heiligengrabe als Schulträger investierte 25 000 Euro in das Vorhaben. In der vergangenen Woche erfolgte die Bauabnahme.

„Alles lief innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens ab“, sagte Andrea Asse, Bauamtsleiterin der Gemeinde Heiligengrabe, auf MAZ-Nachfrage. Kurz vor den Sommerferien begannen die Arbeiten und dann erfolgte der weitere Ablauf vor allem während der unterrichtsfreien Zeit im Sommer und Herbst. „Die Maßnahme hatte so gut wie keinen Einfluss auf den Schulbetrieb“, so Andrea Asse. Mit der Inbetriebnahme vom zweiten Rettungsweg wird das Brandschutzkonzept für die Schule in Blumenthal praktisch umgesetzt.


Sicher hinaus

Sicher hinaus: Auch der Seitenflügel ist gut aufgestellt.

Quelle: Christamaria Ruch

Zur Erinnerung: Bereits vor zwei Jahren erhielt die Einrichtung eine große Fluchttreppe am hinteren Gebäudeteil. Nun waren drei regionale Unternehmen in den Bereichen Bau, Metall und Tischlerei damit beschäftigt, jeweils für den Schul- und Hortbereich einen weiteren Rettungsweg zu errichten. Während die Schüler über den hinteren Gebäudeteil sicher ins Freie gelangen, besteht für die Besucher vom Hort zukünftig eine separate Fluchtmöglichkeit über den Seitenflügel vom Gebäude.

„Eine Herausforderung bestand darin, dass zwei Fensteröffnungen zu Türen umgebaut werden mussten“, so Asse. Arbeiten am Fundament, dann der Treppeneinbau sowie Tritte mit Sicherung anbringen und schließlich die Tischlerarbeiten gehörten zum Projekt. Die Treppe wurde im Zuge der Maßnahme angepasst und wegen langer Lieferzeiten war das Vorhaben bis Ende Oktober anvisiert. Es erfolgten zudem Fußbodenarbeiten in zwei Horträumen. „In einem Raum wurde der Estrich ausgetauscht und in dem anderen zunächst die Holzdielen entfernt, und dann Zementfaserplatten sowie Linoleum verlegt“, so Andrea Asse.

Von Christamaria Ruch

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