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Dessower gewinnen Feuerwehr-Vergleich

Schönberg Dessower gewinnen Feuerwehr-Vergleich

Einmal im Jahr stellen sich die jungen und die erwachsenen Feuerwehrleute aus dem gesamten Gemeindegebiet von Wusterhausen einem Wettstreit. Vier Doppelmannschaften zeigten in mehreren Disziplinen, was sie können.

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An der Station Knotenkunde musste jeder einzelne Handgriff sitzen, denn es zählte auch hier jede Sekunde.

Quelle: André Reichel

Schönberg. So viele Feuerwehrfahrzeuge samt Besatzung wie am Sonnabendvormittag hat man auf dem Anger in Schönberg zuletzt vor genau vier Jahren sehen können. Damals fand auf dem weitläufigen Platz des Dorfes ein Feuerwehrtag statt, an dem sich Mannschaften des gesamten Gemeindegebietes von Wusterhausen zu einem Wettkampf einfanden. Anders als vor vier Jahren regnete es diesmal nicht, worüber wohl nicht nur die Organisatoren freuten. Punkt 10 Uhr hieß es: Stillgestanden! Rund 50 Feuerwehrleute, die Hälfte davon Kinder und Jugendliche, stellten sich rasch und äußerst diszipliniert in Reih und Glied auf. Ihnen gegenüber standen Wehrführer Ralf Hohmann, Gemeindejugendfeuerwehrwart Matthias Neumann und weitere Feuerwehr-Führungskräfte aus dem Gemeindegebiet.

Auch im Löschangriff maßen sich die Wehren

Auch im Löschangriff maßen sich die Wehren.

Quelle: André Reichel

Auch Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank war anwesend und sprach ein paar Worte an die Feuerwehrleute. Enttäuscht zeigte sich der Bürgermeister darüber, dass trotz Einladung bis auf die vollzählig erschienene Links-Fraktion kein einziger weiterer Gemeindevertreter nach Schönberg kam. Dann wurden sie ausführlich in die bevorstehenden Aufgaben eingewiesen. Bevor es los ging, sagte Ralf Hohmann: „Ich erwarte von euch, dass ihr zeigt, was ihr könnt, aber vergesst dabei nicht den Spaß an der Sache.“

Vier Doppelmannschaften, bestehend aus einer Jugend- und einer Erwachsenenabteilung zu je fünf Wettkämpfern gingen nun an den Start. Die Wusterhausener stellten eine Mannschaft, eine weitere stellte Schönberg-Brunn und aus Dessow kamen gleich zwei Mannschaften. Die Teilnahmereihenfolge am obligatorischen, aber zugleich auch sehr anspruchsvollen Löschangriff wurde ausgelost. Bei den anderen Stationen gab es keine festgelegte Reihenfolge. Eine davon war die Knotenkunde, bei der unter Beobachtung gestrenger Punktrichter drei Knoten erstellt wurden. Hier wie auch an allen anderen Stationen zählte jede Sekunde.

Die siegreichen Dessower bei der Siegerehrung

Die siegreichen Dessower bei der Siegerehrung.

Quelle: André Reichel

Eine weitere Herausforderung für die großen und kleinen Brandschützer stellte ein Staffellauf an einer 80-Meter-Bahn dar. Hier mussten Hürden überwunden, Tunnel durchkrochen, auf Balken balanciert, und ein Feuer gelöscht werden. Im Gemeindehaus gab es eine Station, an der Fragen zu beantworten waren. Pünktlich zum Mittag waren alle Mannschaften mit ihren Disziplinen fertig. Die Ortsvorsteherin von Schönberg, Manuela Wlodarski, ließ eigens den Grill anwerfen und es gab auch reichlich Nudeln mit Tomatensoße.

Abschließend folgte noch eine Spaßdisziplin, die diesmal von der Jugend und den Erwachsenen zusammen zu erledigen war. Dann wurde die Siegerehrung vorgenommen, bei der man den Fokus auf die Jugendabteilungen legte. Den ersten Platz belegte die Mannschaft Dessow I. Nach ihrem Erfolg auf Kreisebene durften sie sich nun tatsächlich auch auf Gemeindeebene auf das Siegertreppchen stellen. Wusterhausen wurde zweiter.

Von André Reichel

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