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Ostprignitz-Ruppin Diamantenes Paar in Kümmernitz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Diamantenes Paar in Kümmernitz
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00:25 18.01.2016
Vize-Ortsvorsteher Hans-Günther Rose (l.) gratulierte Achim und Hilde Sell zur diamantenen Hochzeit. Quelle: Privat
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Kümmernitz

„Beim Weihnachtsball 1952 in Kümmernitz hat es bei uns gefunkt“, erinnert sich Achim Sell. Der 82-jährige Kümmernitzer schaut dabei verschmitzt lächelnd zu seiner Frau Hilde herüber. Vier Jahre später wurde am 14. Januar 1956 in Breddin kirchlich Hochzeit gemacht. Seitdem leben die Eheleute in Kümmernitz. Ihre Heimat ist das elterliche Haus von Achim Sell.

Am 60. Hochzeitstag bekamen die beiden Besuch von Hans-Günther Rose. Der stellvertretende Ortsvorsteher von Vehlgast-Kümmernitz überbrachte dem Ehepaar Glückwünsche vom Ortschaftsrat und er hatte Blumen dabei. Sells wohnen an der Straße in Kümmernitz, in deren Mitte die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt ist. Sie wohnen dort und gegenüber ist Brandenburg mit Breddin Abbau.

Achim Sells Vater und Großvater betrieben in Kümmernitz eine Schmiede, die dann von seinem älteren Bruder Herbert übernommen und weitergeführt wurde. Achim Sell zog es indes in die Landwirtschaft, bis er im Jahr 1961 eine Anstellung bei der Forst bekam. Mit Pferden gefällte Bäume rücken, eine Arbeit, die heutzutage von vielen Förstern wieder hoch geschätzt wird, das war über viele Jahre das Spezialgebiet des Kümmernitzers.

Seine Frau Hilde, in Ostpreußen aufgewachsen, kam 1949 als Jüngste von zwölf Kindern mit ihren Eltern nach Vehlgast. Nach der Schule fand sie schnell eine Anstellung bei Bäcker Schulz in Breddin. „Sauberkeit und ­Ordnung, das war das oberste Gebot und das ist es noch heute bei mir“, sagt die rüstige Rentnerin mit Blick auf ihre Ausbildung.

Das ­habe sie auch ihren vier Kindern mit auf den Weg gegeben. Tochter Rita, die gleich nebenan wohnt, unterstützt die Eltern im Alltag. Aber ihr Federvieh versorgen sie ebenso selber, wie sie ihren Garten in Schuss halten. Täglich an die ­frische Luft, Bewegung durch ­Spaziergänge in Feld und ­nahem Wald, „das ist für uns das Rezept, um rüstig zu bleiben und Zufriedenheit zu finden“, sagen die Eheleute. Am Sonnabend brauchen sie diese Fitness, dann wird im Familienkreis gefeiert mit den ­Verwandten, den vier Kindern, Schwiegerkindern, acht Enkeln, sieben Urenkeln und einem ­Ururenkel.

Von Sandra Bels

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