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Ostprignitz-Ruppin Die Feuerwehr hat oberste Priorität
Lokales Ostprignitz-Ruppin Die Feuerwehr hat oberste Priorität
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00:16 27.07.2016
Ortsvorsteher Rainer Maranke. Quelle: Regine Buddeke
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Flecken Zechlin

Wünsche hat Flecken Zechlins Ortsvorsteher Rainer Maranke für seinen Ort viele. Dass das Geld von Rheinsberg knapp ist, weiß er allerdings auch. Oberste Priorität habe auf seiner Liste, dass das Feuerwehrgebäude der Flecken Zechliner endlich in Schuss gebracht wird. „Das Haus ist sanierungsbedürftig“, sagt er.

Laut Thomas Lilienthal, Referent für Stadtentwicklung im Rheinsberger Rathaus, wird daran gearbeitet – derzeit laufe gerade eine Machbarkeitsstudie, bei der ermittelt wird, ob eine Sanierung oder ein Neubau die bessere Variante sei. An zweiter Stelle der Wunschliste steht die Turnhalle der Grundschule – auch sie hat eine Sanierung dringend nötig.

Zuwegung zum Badestrand erneuert

Rainer Maranke ist schon froh, dass im vergangenen Jahr immerhin die Zuwegung zum Badestrand am Großen Zechliner See erneuert werden konnte. „Der marode Steg wurde außerdem repariert – einiges aus unserer abgeführten Kurtaxe fließt ja auch zurück ins Dorf“, konstatiert er.

Vieles stemmen die Flecken Zechliner indes auch in Eigenregie und Eigenleistung. „Unser Heimat- und Kulturverein ist da sehr aktiv“, so Maranke, der seit März dieses Jahres dessen Vorsitzender ist und mit Hilfe der etwa 50 Mitglieder einiges zu bewegen gedenkt. Etwa die Weiterführung des allseits beliebten Krippenfestes vor dem ersten Advent, das sich seit über zehn Jahren zur Institution entwickelt hat. Oder den „Osterbrunnen“, bei dem der Frauenchor Flecken Zechlin alljährlich singt und zuweilen sogar die Alphornbläser zu Gast sind, die um diese Zeit immer ihr Jahrestreffen in Flecken abhalten.

Rainer Maranke legt das Amtshaus am Herzen

Was dem Ortsvorsteher weiterhin am Herzen liegt, ist das alte Amtshaus. „Das ist der Ursprung des Ortes“, erzählt er über das marode Gebäude, das einstmals Kloster genannt wurde, obwohl nie Mönche darin lebten – mit einem Weinberg, der dem Ort zu seinem heutigen hügeligen Aussehen verholfen hat.

Später war das Haus Jagdschloss der Hohenzollern, das allerdings 1721 abbrannte und an dessen Stelle das jetzige Haus erbaut wurde, das zu DDR-Zeiten vom DDR-Justizministerium genutzt wurde und davor zeitweise als Pfarrhaus und als Schule samt Schulgarten diente. Fakt ist, dass das Gebäude seit 1990 leer steht und immer mehr verfällt. „Der Gemeinderat hat es zurückbekommen – es steht aber unter Denkmalsschutz“, so Maranke, der seit Jahren händeringend einen potenten Investor sucht.

„Jetzt ist Licht am Ende des Tunnels“, verrät der Ortsvorsteher. Es habe sich ein Interessent gefunden, der das Haus unter seine Fittiche nehmen wolle und 25 bis 30 Ferienwohnungen geplant hat. „Der Investor ist da – er wartet aber noch die Baugenehmigungen ab“, so Maranke, der mit der Rheinsberger Verwaltung nicht nur in diesem Punkt eng zusammenarbeitet. „Wenn wir die Ruine jetzt nach knapp 30 Jahren Leerstand wieder instand bekommen, wären wir schon zufrieden“, sagt der Ortsvorsteher.

Von Regine Buddeke

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