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Die Feuerwehr muss selber mähen

Blumenthal Die Feuerwehr muss selber mähen

Tempo 30 in der Bahnhofstraße, die Kontrolle vom Schwerlastverkehr und andere Fragen standen beim Ortsbeirat in Blumenthal zur Diskussion. Für Kopfschütteln sorgt die Pflege rund um das Feuerwehrgerätehaus im Ort. Obwohl die Brandschützer ehrenamtlich für andere Menschen durchs Feuer gehen und öffentliche Aufgaben erfüllen, müssen sie das Umfeld vom Gerätehaus das ganze Jahr selbst pflegen.

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Das Feuerwehrhaus von Blumenthal.

Quelle: Christamaria Ruch

Blumenthal. „Die öffentlichen Wege und Bereiche werden gemäht, aber vor der Feuerwehr passiert das nicht“, sagt Gerhard Preuß, Wehrführer der Feuerwehreinheit Blumenthal/Dahlhausen/Grabow. Er brachte sein Anliegen im Rahmen der Einwohnerfragestunde vom Ortsbeirat am Montagabend im Bürgerhaus in Blumenthal vor.

„Das ist auch ein öffentliches Gebäude und wir sind ehrenamtlich für die Feuerwehr im Einsatz“, sagte er. Ähnlich gestaltet sich die Situation im Winter. „Dann schieben wir dort alleine Schnee, obwohl die Räumfahrzeuge in Blumenthal unterwegs sind“, sagte Preuß. Und: „Ich habe das schon mehrfach bei der Gemeindefeuerwehr angesprochen.“ Ortsvorsteherin Bettina Teiche sicherte umgehend Abhilfe zu: „Das muss besser abgestimmt werden.“

Die Heimatstube braucht mehr Geld

Für den Umbau der Heimatstube stellte Norbert Gottschalk vom Bürgerverein Blumenthal einen weiteren Antrag auf finanzielle Beihilfe für das laufende Jahr.

Mario Schimmelpfennig brachte ein Anliegen für den Jugendklub im Ort vor: „Dort wird ganz dringend eine neue Toilette benötigt, seit einem halben Jahr diskutiere ich da schon mit der Gemeindeverwaltung.“

Die Sorge um die Verkehrssicherheit im Ort stand ebenfalls zur Diskussion. Die Blumenthaler Bahnhofstraße sowie die sich anschließende Siedlung sind für den Lkw-Verkehr gesperrt. Davon ausgenommen sind Anlieger und landwirtschaftliche Fahrzeuge. „Seit mehreren Wochen sind Harvester im Wald unterwegs, fahren dort entlang und sind auch viel zu schnell unterwegs“, bemängelte Hartmut Wichmann.

Anfrage seit Wochen unbeantwortet

Bis jetzt hat er auf seine Anfrage im Online-Beschwerde-Portal „Märker“ noch keine Antwort erhalten, obwohl seine Anfrage seit mehreren Wochen dort gelistet ist. Eine Geschwindigkeitsmessung und Verkehrszählung wurden durchgeführt, doch die Ergebnisse sind im Portal noch nicht eingestellt. „Auch in der Nacht fahren dort Schwerlaster“, sagte Wichmann.

Für den Abschnitt Bahnhofstraße gilt bislang Tempo 50, während die sich anschließende Siedlung mit Tempo 30 befahren werden darf. Vor allem wegen der Sicherheit für die Fußgänger aller Altersgruppen in der Bahnhofstraße forderten die Einwohner am Montag nun generell Tempo 30 in diesem Bereich. An der Bahnhofstraße befinden sich ein Laden sowie die Kita. „Auch einige Anwohner fahren dort viel zu schnell entlang“, bemängelte Hatmut Wichmann.

Von Christamaria Ruch

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