Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Die Feuerwehr muss selber mähen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Die Feuerwehr muss selber mähen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 17.06.2017
Das Feuerwehrhaus von Blumenthal. Quelle: Christamaria Ruch
Anzeige
Blumenthal

„Die öffentlichen Wege und Bereiche werden gemäht, aber vor der Feuerwehr passiert das nicht“, sagt Gerhard Preuß, Wehrführer der Feuerwehreinheit Blumenthal/Dahlhausen/Grabow. Er brachte sein Anliegen im Rahmen der Einwohnerfragestunde vom Ortsbeirat am Montagabend im Bürgerhaus in Blumenthal vor.

„Das ist auch ein öffentliches Gebäude und wir sind ehrenamtlich für die Feuerwehr im Einsatz“, sagte er. Ähnlich gestaltet sich die Situation im Winter. „Dann schieben wir dort alleine Schnee, obwohl die Räumfahrzeuge in Blumenthal unterwegs sind“, sagte Preuß. Und: „Ich habe das schon mehrfach bei der Gemeindefeuerwehr angesprochen.“ Ortsvorsteherin Bettina Teiche sicherte umgehend Abhilfe zu: „Das muss besser abgestimmt werden.“

Die Heimatstube braucht mehr Geld

Für den Umbau der Heimatstube stellte Norbert Gottschalk vom Bürgerverein Blumenthal einen weiteren Antrag auf finanzielle Beihilfe für das laufende Jahr.

Mario Schimmelpfennig brachte ein Anliegen für den Jugendklub im Ort vor: „Dort wird ganz dringend eine neue Toilette benötigt, seit einem halben Jahr diskutiere ich da schon mit der Gemeindeverwaltung.“

Die Sorge um die Verkehrssicherheit im Ort stand ebenfalls zur Diskussion. Die Blumenthaler Bahnhofstraße sowie die sich anschließende Siedlung sind für den Lkw-Verkehr gesperrt. Davon ausgenommen sind Anlieger und landwirtschaftliche Fahrzeuge. „Seit mehreren Wochen sind Harvester im Wald unterwegs, fahren dort entlang und sind auch viel zu schnell unterwegs“, bemängelte Hartmut Wichmann.

Anfrage seit Wochen unbeantwortet

Bis jetzt hat er auf seine Anfrage im Online-Beschwerde-Portal „Märker“ noch keine Antwort erhalten, obwohl seine Anfrage seit mehreren Wochen dort gelistet ist. Eine Geschwindigkeitsmessung und Verkehrszählung wurden durchgeführt, doch die Ergebnisse sind im Portal noch nicht eingestellt. „Auch in der Nacht fahren dort Schwerlaster“, sagte Wichmann.

Für den Abschnitt Bahnhofstraße gilt bislang Tempo 50, während die sich anschließende Siedlung mit Tempo 30 befahren werden darf. Vor allem wegen der Sicherheit für die Fußgänger aller Altersgruppen in der Bahnhofstraße forderten die Einwohner am Montag nun generell Tempo 30 in diesem Bereich. An der Bahnhofstraße befinden sich ein Laden sowie die Kita. „Auch einige Anwohner fahren dort viel zu schnell entlang“, bemängelte Hatmut Wichmann.

Von Christamaria Ruch

Bei ihrem Konzert am Dienstag nahmen die Schüler der Wittstocker Mosaik-Schule ihr Publikum mit auf eine kleine Zeit- und Weltreise. Mit ihren Liedern durchspielten sie in gut 20 Minuten einen ganzen Tag vom Morgen bis zum Abend und streiften ferne Länder wie Brasilien, England oder Schweden.

16.06.2017

Während der Stadtrundgänge mit Bürgermeister Jörg Gehrmann ist in Wittstock anlässlich der Seniorenwoche immer ein Blick hinter die Kulissen einiger Gebäude möglich. Am Dienstag erkundeten die Senioren die alte Tuchfabrik am Dosseteich sowie die alte Tuchfabrik am Rosenwinkel. Deren Zukunft ist nicht weniger spektakulär als ihre Vergangenheit.

16.06.2017

Das Autokino Zempow feiert im Juli seinen 40. Geburtstag. Ob dort diesen Sommer überhaupt nochmal ein Film über die Leinwand flimmert, ist jedoch unsicher. Der Rechtsstreit zwischen Betreiber und Grundstückbesitzer macht den Spielbetrieb derzeit unmöglich, obwohl beide Parteien ein Interesse daran haben, das Kino zumindest für diese Saison offen zu halten.

16.06.2017
Anzeige