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Ostprignitz-Ruppin Die Fontane-Therme hat ein neues Becken
Lokales Ostprignitz-Ruppin Die Fontane-Therme hat ein neues Becken
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02:17 02.03.2018
Die Fontane-Therme am Ruppiner See wartet seit Kurzem mit einem neuen Süßwasserbecken auf. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Das Resort am Ruppiner See hat sich und den Gästen der Fontane-Therme zu Jahresbeginn etwas gegönnt: Für 45 000 Euro wurde ein neues, 25 Meter langes Süßwasserbecken einer italienischen Firma in den Boden geklebt. Auch die Beleuchtung ist neu.

55 000 Gäste pro Jahr

„Das alte Becken war elf Jahre alt“, sagt Hoteldirektorin Martina Jeschke. Für sie ist es selbstverständlich, dass ein Teil des Gewinnes reinvestiert wird. Schließlich hat sich das Resort Mark Brandenburg längst zu einem begehrten Reiseziel etabliert. Etwa 55 000 Gäste checken jedes Jahr in dem Hotel ein. Rund 40 Prozent davon sind laut einer Umfrage aus dem vergangenen Jahr Stammgäste. „Das Schöne daran ist, dass diese uns mehrfach im Jahr besuchen, manche dreimal, manche sechsmal im Jahr“, so Jeschke. Die Gäste wollten eine kurze Auszeit vom Alltag genießen. „Die Urlaubsqualität, die wir bieten, wird allmählich wahrgenommen“, sagt die Hotelchefin. Von Vorteil sei dabei die Ruhe, die das Hotel und die Therme am Ruppiner See bieten. „Unsere Zielgruppe hat die Welt schon gesehen“, so Jeschke. Nun gehe es darum, Deutschland zu entdecken – möglichst ohne Flugreise und mit einem großen Gefühl von Sicherheit. Viele Besucher, die aus Berlin und Brandenburg, aber auch aus Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie aus Nordrhein-Westfalen kommen, bleiben sogar länger als zwei, drei Tage. Sie wollen die Region etwas erkunden.

Eine Art interaktive Karte auf dem Tisch

Dem Hotel ist das nur recht. Es arbeitet daran, die Neugier der Gästen noch etwas anzustacheln. So sollen Besucher ab Ostern im Restaurant Seewirtschaft zu einer kleinen kulinarischen Reise eingeladen werden, indem auf den Tischen wie auf einer interaktiven Karte zu sehen ist, dass die Kartoffeln beispielsweise aus Linum kommen, der Fisch aus Zippelsförde und das Steak aus Hakenberg. Derzeit arbeiten die Küche und die Marketingabteilung des Hotels noch gemeinsam daran, wie das genau auf den Tischen aussehen wird. Doch ab Ende März sollen die ersten Gäste mit diesem Service überrascht werden.

Neues Buchungssystem ab Mai

Verändern wird sich ab Mai auch das Buchungssystem für die Therme. Spezielle Leistungen sollen dann im Voraus buchbar sein. Das Hotel erhofft sich dadurch eine größere Sicherheit, dass für jeden Besucher der Therme, die eine Kapazität von gut 400 Besuchern hat, auch eine Liege bereitsteht. Im Gegenzug bedeutet das aber auch, dass es wohl weniger Plätze für Einheimische in der Therme geben wird. Hotelchefin Jeschke geht aber nicht von allzu großen Veränderungen aus. Denn auch Einheimische können ihren Thermenbesuch vorher anmelden und reservieren – „wie bei einer Kinokarte“.

Resort könnte wohl von Gentzrode profitieren

Begrüßen würde es Jeschke, wenn die ambitionierten Pläne für das historische Gut Gentzrode umgesetzt werden würden. Ein türkischer Bauunternehmer will das Gut sanieren und auf einem 542 Hektar großen Areal in den nächsten 15 Jahren bis zu 480 Millionen Euro investieren. Geplant sind dort ein 5-Sterne-Hotel, mehr als 700 Ferienwohnungen sowie drei Golf- und mehrere Tennisplätze. Von diesem touristischen Angebot könnte sicher auch das Resort am Ruppiner See profitieren, so Jeschke.

Baudezernent zunehmend in Sorge

Noch ist allerdings nichts getan in Gentzrode. Das bereitet auch Neuruppins Baudezernenten Arne Krohn zunehmend Sorgen. „Die Geduld fällt schwer angesichts der verfallenden Bausubstanz.“ Mitte Januar hatte ein Sprecher des Infrastrukturministeriums in Potsdam bestätigt, dass es Gespräche mit den Investoren für Gentzrode gibt. Seitdem herrscht aber Ruhe. Das Resort will indes, passend zu Fontanes 200. Geburtstag, im nächsten Jahr die Fassade neu gestalten.

Von Andreas Vogel

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