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Die Fusion hat sich gelohnt

25 Jahre Diakonie Ostprignitz-Ruppin Die Fusion hat sich gelohnt

Die Mitarbeiter, Vorstandsmitglieder und ehrenamtlichen Helfer haben am Sonnabend auf das vergangenen Vierteljahrhundert zurückgeschaut und Geburtstag gefeiert. Die Festveranstaltung in Stüdenitz begann mit einer Andacht in der Kirche und wurde danach im Gasthaus Jahnke fortgesetzt. Dabei bekamen Mitarbeiter der ersten Stunde eine Auszeichnung.

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Sieben Mitarbeiterinnen sind seit 25 oder 20 Jahren dabei und wurden ausgezeichnet.

Quelle: Sandra Bels

Stüdenitz. Mit einer kurzen Andacht in der Stüdenitzer Kirche begann am Samstagnachmittag die Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des Diakonischen Werkes Ostprignitz-Ruppin. Der Vorstandsvorsitzende Joachim Harder hielt die Predigt. Er dankte allen Mitarbeitern, Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern für ihre bisher geleistete Arbeit. Es sei nicht immer einfach gewesen, die gesetzlichen und ökonomischen Bedingungen unter einen Hut zu bringen. „Unser Geschäftsführer Werner Böhm war es, der maßgeblich zwischen beiden Seiten vermittelt und sie zusammengehalten hat“, so Harder.

Sein Stellvertreter, Pfarrer Hans-Georg Scharnbeck, war damals Gründungsvorsitzender des Diakonievereins Kyritz mit Sitz in Kolrep. Der fusionierte damals mit der Ruppiner Diakonie. Zu den Akteuren der ersten Stunde gehörte auch Pfarrer Herbert Schulz aus Neuruppin. Er empfinde Dankbarkeit, Freude und Hochachtung, wenn er auf das Vierteljahrhundert zurückblickt. Herbert Schulz erinnert sich noch gut an die anfängliche Unsicherheit. Mittlerweile sind aus den damaligen 70 Pflegekräften aber 130 geworden. „Dazwischen lagen viele Stolpersteine“, beschrieb Joachim Harder die Entwicklung.

Werner Böhm ist stolz auf das gemeinsam Erreichte. Er ist seit 25 Jahren Geschäftsführer und weiß noch, dass in den Anfangszeiten vieles einfacher zu regeln war. Damals habe es im Gegensatz zu heute genügend Fachkräfte und vom Landkreis Personal- und Sachkostenzuschüsse gegeben. Böhm würdigte die Arbeit in den Bereichen der Diakonie. Es sind die Hauskrankenpflege, die Tagespflegen in Neuruppin und Dreetz und die Wohngemeinschaften für Senioren. Die erste entstand 2007 in Neuruppin. 2013 folgte die WG in Dreetz. „Die 24-Stunden-Betreuung ist eine große Herausforderung für unsere Mitarbeiter, die sie sehr gut meistern“, lobte Böhm. Als Geschäftszweig nannte er auch die Notunterkunft für Obdachlose in Neuruppin, die sich zunehmend um junge Menschen unter 30 Jahren mit Drogenproblemen kümmert. Darüber hinaus gibt es den Integrationsfachdienst für schwerbehinderte Menschen. Diese erfolgreich arbeitenden Bereiche sind für Joachim Harder eine Bestätigung dafür, dass die Fusion richtig war und sich ausgezahlt hat.

Von Sandra Bels

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