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Die Kirche wartet auf eine Sanierung

Herzsprung Die Kirche wartet auf eine Sanierung

Gut 300 000 Euro wird die Sanierung vom Dach und Schiff der Kirche in Herzsprung kosten. Doch noch ist völlig offen, ob dieses Vorhaben 2021 in Angriff genommen werden kann. Darauf weist Margrit Hahn als Vorsitzende vom Gemeindekirchenrat hin. Denn die Kirche soll über den Vertrag Staat – Kirche saniert werden.

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Das Kirchendach und -schiff in Herzsprung haben schon bessere Zeiten gesehen.

Quelle: Christamaria Ruch

Herzsprung. Die Kirche in Herzsprung hat einen Dachschaden. Darauf weist Margrit Hahn, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates (GKR), beim Besuch des Gotteshauses hin. „Gut 300 000 Euro kostet die Sanierung von Dach und Kirchenschiff“, sagt sie. Doch ohne die Aufnahme in den Vertrag Staat – Kirche ist das Vorhaben kaum zu stemmen.

Margrit Hahn kennt die Kirche bis in den kleinsten Winkel. Seit 2001 ist die heute 64-Jährige Vorsitzende vom GKR in Herzsprung. „Das Dach ist wirklich unser Problem“, sagt sie. In den 1960er Jahren wurden die Dachbalken ummauert. Die Folge: Feuchtigkeit konnte sich am Gebälk festsetzen. Auch die Risse im Mauerwerk sind unübersehbar. Spiegelbildlich ziehen sie sich links und rechts vom Turm entlang.

Frühestens 2021 gibt es Geld für Herzsprung

„Es wurden schon Zugseile im Gebälk verankert, um die Statik zu sichern“, sagt Margrit Hahn. Wann das Dach und das Kirchenschiff saniert werden, ist allerdings noch völlig offen. „Es gibt noch zwei weitere Kirchen in der Region, die zunächst über den Vertrag Staat - Kirche Fördermittel erhalten“, weiß sie. Frühestens 2021 könnte Herzsprung nach dieser Rechnung mit finanziellen Hilfen rechnen.

Margrit Hahn steht seit 15 Jahren dem Gemeindekirchenrat vor

Margrit Hahn steht seit 15 Jahren dem Gemeindekirchenrat vor.

Quelle: Christamaria Ruch

Die Feldsteinkirche stammt von 1596. Zu dieser Zeit verfügte sie über einen Holzturm an der Westseite. Wegen Erosion wurde der Kirchenhügel kleiner und der Turm verfiel. 1857 folgte der Neubau eines Feldsteinturms an der Ostseite – das ist ungewöhnlich.

„Seit zehn Jahren wird die Kirche in der Winterzeit mit Hilfe eines Spots angestrahlt“, sagt Margrit Hahn. Damit möchte die Kirchengemeinde das Gotteshaus in den Mittelpunkt rücken. „Wenn man von der Autobahn 24 kommt, sieht man schon die angestrahlte Kirche“, sagt sie. Das Martinsfest im November zählt seit einigen Jahren zu den Aktivitäten. „Die Kommune unterstützt uns dabei mit 50 Euro“, sagt Margrit Hahn.

Zweimal im Jahr öffnen sich die Kirchentüren zum Konzert. Der nächste Auftritt ist am Freitag, 27. Juli. Um 16 Uhr tritt der Mädchenchor aus Lübeck auf.

Von Christamaria Ruch

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