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Ostprignitz-Ruppin Die Kita Regenbogen wird saniert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Die Kita Regenbogen wird saniert
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13:56 21.12.2017
Thomas Doll öffnet den Beton. Auf dem Fußboden ist vorgezeichnet, wo später Rohre verlegt werden sollen. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Wusterhausen

Zwei große Baustellen hat das zu Ende gehende Jahr der Gemeinde Wusterhausen gebracht, beide in der Stadt. Der Umbau des Rathauses am Marktplatz läuft schon seit Oktober.

Zu diesem Zeitpunkt wartete man in der Verwaltung noch auf den Zuwendungsbescheid über die ­Fördermittel für die Grundsanierung von Haus 2 der Kindertagesstätte Regenbogen. Das zog sich bis zum November hin. Die Knirpse hatten da schon lange in der Nachbarschaft Quartier genommen – zwei Gruppen im Hort der Grundschule, zwei in der zweckmäßig ­hergerichteten ehemaligen Bibliothek.

Bohrhämmer wummern und lassen Fußbodenfliesen zersplittern

Die täglichen Spaziergänge führen jetzt die Mädchen und Jungen gelegentlich an dem Teil ihrer Kindertagesstätte vorbei, der so leer ist, wie ein Bauplatz dieser Dimension nur leer sein kann. Von Toiletten- und Waschräumen ist nichts mehr zu erkennen. Innenwände sind verschwunden. Bohrhämmer wummern und lassen Fußbodenfliesen zersplittern. Einige breite rote Streifen zeigten am Dienstag noch an, wo Gräben in den Beton zu schneiden waren, die so tief sein müssen, dass sie später Abwasserrohre aufnehmen können.

Die Vorbereitungen sind eine staubige Angelegenheit. Thomas Doll und seine Kollegen von der Firma Gasow aus Pritzwalk tragen bei den Arbeiten Mundschutz und gegen den Lärm etwas auf den Ohren. Zu ihrer Baustelle kommen sie quasi durch die Hintertür Die Zufahrt liegt unweit der Dosse-Halle. Der Plan der Prignitzer sieht vor: Bis zum Ende dieser Woche sind die Schlitzarbeiten fertig.

Eigene Sanitärbereiche, Haupt- und Nebenräume

Schon am Dienstag war zu ­erkennen, dass es zu schaffen ist. „Nachdem die Firma erst am 4. Dezember beginnen konnte, ist sie schon gut vorangekommen“, schätzt auch Melanie Füllgraf ein. Die Fachkoordinatorin im Bauamt gibt dann einen kurzen Einblick in den Umfang des Vorhabens. „Die Raumstruktur wird komplett ­verändert. Jede der vier Gruppen soll nach Fertigstellung über einen eigenen Sanitärbereich, Haupt- und Nebenräume sowie eine Garderobe verfügen. Dafür werden bisher zu breite Flure schmaler.“ Arbeiten im Bauhauptgewerk ­nehmen den wichtigsten Part ein. Andere Fachleute kommen später hinzu.

Fertiggestellt sein soll das Gebäude im Sommer des nächsten Jahres. Der Umzug zurück in ein neues altes Haus ist für die Ferienzeit vorgesehen.

Als Krippengebäude errichtet

Das Haus 2 der Kindertagesstätte „Regenbogen“ wurde 1983 als Krippengebäude errichtet.

Eine umfassende Sanierung erfolgte seitdem nicht. Wohl aber gab es kleinere Maßnahmen. Dazu gehörten der Umbau der Küche, Arbeiten an der Beleuchtungsanlage, der Austausch von Fenstern und Außentüren sowie die Erneuerung des Daches, inklusive Dämmung.

Zudem wurde laufend in die Ausstattung investiert.

Von Wolfgang Hörmann

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