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Die Kooperation hat jetzt auch ein Gesicht

Wittstock/Pritzwalk Die Kooperation hat jetzt auch ein Gesicht

Die Städte Wittstock und Pritzwalk arbeiten schon seit fünf Jahren eng zusammen – jetzt auch unter einem Slogan und einem Logo. Damit bekräftigen sie einmal mehr ihre Verbundenheit. Auf allen Gebieten sollen Synergieeffekte noch stärker genutzt werden.

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Gehrmann (l.) und Thiel mit Logo, Slogan und Schals.

Quelle: Foto: Björn Wagener

Wittstock. Die Nachbarstädte Wittstock und Pritzwalk kooperieren bereits seit Jahren eng miteinander – jetzt geben sie dieser Verbundenheit auch ein Gesicht: Erstmals wurde am Freitag im Wittstocker Rathaus ein neues Logo samt Slogan vorgestellt. „Pritzwalk Wittstock (Dosse) Auf Tuchfühlung“ heißt es da. Dazu wird ein gewebtes Tuch angedeutet. Rote und grüne Fasern durchziehen sich gegenseitig.

Das soll die Verbundenheit symbolisieren, in die Zukunft weisen und gleichzeitig die gemeinsame Historie bekräftigen. Denn beide Städte können auf eine lange Tradition im Tuchmacherhandwerk verweisen. Die Farben stehen für die Pritzwalker Linde (Grün) und die Wittstocker Stadtmauer (Rot). Entwickelt wurden die neuen Marketing-Elemente von der Berliner Agentur Runze & Casper, die für die Stadt Wittstock bereits das Logo für die Landesgartenschau entwickelt hat. Dabei wurden Hinweise und Ideen von Akteuren vor Ort mit einbezogen. Ergänzt wird das Ganze von Schals in identischer Farbgebung. „Die werde ich bei Unternehmensbesuchen mit dabei haben“, sagt Bürgermeister Jörg Gehrmann.

„Kreise kommen und gehen, aber eine Region bleibt“, bringt es Ronald Thiel, Pritzwalks stellvertretender Bürgermeister, auf den Punkt. Beide Vertreter ihrer Stadt betonen, dass der Begriff Kooperation noch stärker in den Mittelpunkt gerückt werden solle. Dabei wollen Pritzwalk und Wittstock – über die Kreisgrenze hinweg – keinen Bereich auslassen: Tourismus, Kultur, Bildung, Freizeit, Gesundheit, Jugend, Familie, Daseinsvorsorge.

Synergien sollen genutzt und die Bürgernähe gestärkt werden. Schließlich bilden beide seit 2009 ein gemeinsames Mittelzentrum in Funktionsteilung und stellen sich gemeinsam der Aufgabe, eine der am dünnsten besiedelten Regionen Brandenburgs zu entwickeln. Schon heute besteht eine enge Verzahnung bei der Nutzung von Förderprogrammen, wobei eine Arbeitsteilung für mehr Effizienz sorgt. „Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam insgesamt 4,9 Millionen Euro an Fördermitteln über das Städtebauförderprogramm ,Kleinere Städte und Gemeinden’ akquiriert“, sagt Martin Bünning, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung in Wittstock. In den vergangenen Jahren habe man zunächst den Aufbau gemeinsamer Strukturen im Fokus gehabt, jetzt solle dieser Entwicklung auch die Außenwirkung angepasst werden, ohne die weitere innere Stärkung zu vernachlässigen.

Von Björn Wagener

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