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Ruckelpiste wird ab Herbst beseitigt

Straßenbau in Schweinrich Ruckelpiste wird ab Herbst beseitigt

Jahrelang haben Mitstreiter der Bürgerinitiative (BI) „Leben ohne Beben“ für eine neue Ortsdurchfahrt in Schweinrich gekämpft. Schwere Lkw haben auf der Ruckelpiste Risse an Häusern verursacht. Ab Herbst wird nun eine neue Straße gebaut. Die BI ist überrascht.

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Blick auf die marode Ortsdurchfahrt in Schweinrich.

Quelle: Björn Wagener

Schweinrich. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Schweinrich soll noch in diesem Jahr beginnen. Das hat Frank Schmidt vom Landesbetrieb Straßenwesen jetzt auch MAZ-Nachfrage bestätigt. Ende September oder Anfang Oktober werde es so weit sein.

Submissionstermin sei der 18. August. Dann wird der Auftrag an die bauausführende Firma vergeben. Deshalb lägen nähere Informationen zu Bauzeit und Sperrungen derzeit noch nicht vor. Straßengrunduntersuchungen, die kürzlich in Schweinrich stattfanden, hätten im Zusammenhang mit dem Sedimentationsbecken gestanden, in dem sich künftig Inhaltsstoffe im Regenwasser absetzen sollen, bevor das Wasser relativ sauber in den See geleitet werden kann, erklärt Frank Schmidt.

Mit dem bevorstehenden Straßenbau hat die Bürgerinitiative „Leben ohne Beben“ ihr Ziel nun fast erreicht. Seit 2013 kämpfen die Mitstreiter aus Schweinrich um die Straßensanierung.

Denn die Fahrbahn ist derart holprig und verbraucht, dass Erschütterungen – vor allem durch den Schwerlastverkehr – den Häusern zu schaffen machen. Vor dem Hintergrund weitere Schäden abzuwenden, kämpfte die BI vehement um die Sanierung.

Mehrmals hatte es Protestveranstaltungen vor Ort gegeben. Eine Protestaktion Ende März 2015 führte zum Stau.

Sogar kurzzeitige Straßensperrungen wurden organisiert, um auf das Problem hinzuweisen. Außerdem wurde häufig geblitzt und die Höchstgeschwindigkeit streckenweise auf Tempo 30 herabgesetzt. Im Ort gibt es noch immer viele Protestschilder, die fordern, was nun erreicht wurde.

Für Andrea Stellmecke von der BI kam die Mitteilung am Donnerstag über den absehbaren Baubeginn überraschend. Sie war davon ausgegangen, dass es nicht vor 2016 losgehen werde. „Aber das freut mich natürlich umso mehr“, sagt sie. Schließlich habe der Schwerlastverkehr und damit die Belastung für die marode Straße weiter zugenommen. Doch was geschieht nun mit der BI? Löst sie sich auf? „Wir hoffen, dass die Häuser durch die Bautätigkeit nicht noch mehr Schaden nehmen. Wir werden als BI ein Auge auf den Bauverlauf haben. Mitunter werden solche Projekte ja teurer als gedacht. Sollte das der Fall sein, werden wir womöglich nachhaken.“

Von Björn Wagener

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