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Ostprignitz-Ruppin Die Polizei ertappt weniger Raser
Lokales Ostprignitz-Ruppin Die Polizei ertappt weniger Raser
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18:42 28.02.2017
Am häufigsten blitzt die Polizei auf der Autobahn sowie auf den Bundes- und Landstraßen in der Region. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Polizei hat im vergangenen Jahr fast 900 Geschwindigkeitsverstöße weniger in den drei Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel registriert als 2015, nämlich 312 496 statt 313 390. Das bedeutet aber nicht, dass viele Autofahrer inzwischen vorsichtiger fahren. „Experten gehen weiterhin davon aus, dass zwischen sieben und zehn Prozent der Verkehrsteilnehmer regelmäßig zu schnell unterwegs sind“, sagte am Dienstag Toralf Reinhardt, der Sprecher der Polizeidirektion Nord in Neuruppin.

Reinhardt führt den Rückgang der ertappten Raser vielmehr auf zwei Gründe zurück: Zum ist die Zahl der Verkehrspolizisten in der Direktion Nord um vier Beamte auf 89 gesunken, so dass auch etwas weniger oft die Geschwindigkeit auf den Straßen kontrolliert werden konnte. Hinzu kam, dass der Videowagen der Polizei, der vor allem auf der Autobahn eingesetzt wird, im vergangenen Jahr technische Probleme hatte und deshalb für einige Tage zu einem nicht eingeplanten Werkstatttermin musste.

Der Personalabbau ist gestoppt

In diesem Jahr will die Polizei wieder häufiger blitzen, nicht zuletzt weil es 2016 gut 100 Unfälle mehr gab als ein Jahr zuvor. „Wir brauchen eine flächendeckende Verkehrsüberwachung“, hatte Polizeichef Bernd Halle erst am Freitag betont, als er die Verkehrsunfallstatistik präsentierte. Von Vorteil ist dabei, dass das Land nach massiver Kritik den eigentlich vorgesehenen Personalabbau bei der Polizei gestoppt hat.

Allerdings ist auch kein Aufstocken auf 105 Beamte bei der Verkehrspolizei vorgesehen. So stark war die Abteilung in der Direktion Nord noch im Jahr 2011. Vielmehr soll die jetzige Personalstärke von knapp 90 Verkehrspolizisten gehalten werden, sagte Polizeisprecher Reinhardt.

So viel Verletzte auf den Straßen wie noch nie

Ihr besonderes Augenmerk richtet die Verkehrspolizei weiterhin der Autobahn sowie den Bundes- und Landesstraßen. Der Grund: Dort fahren nicht nur die meisten Fahrzeuge, vielmehr ist auf Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen wegen der höheren Geschwindigkeiten auch die Gefahr am größten, bei einem Unfall schwer verletzt zu werden.

Im vergangenen Jahr waren im Bereich der Direktion Nord bei 13 157 Unfällen fast 2000 Personen verletzt worden – so viel wie nie zuvor. Rund die Hälfte der Unfälle und der Verletzten waren in Oberhavel zu beklagen, knapp 30 Prozent in Ostprignitz-Ruppin und gut 20 Prozent in der Prignitz.

Von Andreas Vogel

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