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Die Rettung der Rosen

Wittstock Die Rettung der Rosen

Viele Wittstocker pflanzten am Wappenbeet an der Pritzwalker Straße Rosen aus, um sie andernorts wieder zu verwenden. Dazu hatte der Freundeskreis der Wittstocker Rosenfreunde eingeladen. Denn das Wappenbeet wird aufgelöst.

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Viele kleine und große Helfer legten Hand ans Wappenbeet und pflanzten Rosen aus, um sie andernorts wieder zu verwenden.

Quelle: Privat

Wittstock. Großer Arbeitseinsatz am vergangenen Wochenende am Wappenbeet an der Pritzwalker Straße in Wittstock. Rund 50 Wittstocker, meist Eltern von Kindern, pflanzten die dortigen Rosen aus, um sie an einem anderen Ort wieder zu verwenden. Zu dieser Aktion hatte der Freundeskreis der Wittstocker Rosenfreunde eingeladen. Denn das Wappenbeet soll nicht weiter entwickelt werden. Es wurde einst angelegt, um für jedes neu geborene Wittstocker Baby eine Rose zu pflanzen, die nach und nach das Wappen der Stadt ergeben.

Doch der Standort erwies sich als nicht ideal, weil er zu schwer zugänglich ist. Das Beet liegt an der B 189. Es gibt weder einen Parkplatz noch einen Weg oder Sitzbänke.

Die bereits gepflanzten Rosen wären jedoch zu schade gewesen, um sie zu entsorgen. Deshalb verlegte der Freundeskreis seinen jüngsten Arbeitseinsatz am vergangenen Samstag ans Rosenbeet und lud dazu auch alle anderen Wittstocker ein, vor allem aber die Eltern für deren Kinder die Rosen einmal gepflanzt worden waren.

Auch viele Kinder dabei

„Es beteiligten sich auch viele Kinder. Sie hatten Spaten mitgebracht und halfen tatkräftig bei der Arbeit“, freut sich Rainer Kröger, der Vorsitzende des Freundeskreises. Der große Erfolg der Aktion freut ihn und die anderen Vereinsmitglieder. Jeder der Beteiligten habe sich meist zwei Exemplare mitgenommen, sodass geschätzte 100 Rosen der Sorten Rotilia und Innocencia ausgepflanzt worden seien und nun eine Chance bekommen, ihr Leben an einem neuen Standort weiterzuführen, berichtet Rainer Kröger. Außerdem wurden rund 20 Exemplare auf dem Hof des Sonntagscafés „An der Grünen Oase“ bei Petra Puls in Jabel zwischengepflanzt, um dann zu entscheiden, wo sie ihren endgültigen Platz bekommen könnten.

Von Björn Wagener

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