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Ostprignitz-Ruppin Die Stadt erhält 80 000 Euro von der NWG
Lokales Ostprignitz-Ruppin Die Stadt erhält 80 000 Euro von der NWG
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00:17 03.10.2016
Allein in der Bruna-Salvat-Straße investiert die städtische Wohnungsgesellschaft rund zwei Millionen Euro. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft (NWG) geht es gut – und zwar so gut, dass sie die Stadt mit 80 000 Euro am Überschuss für das Jahr 2015 beteiligt. „Das Geld ist bereits überwiesen“, sagte NWG-Chef Robert Liefke am Freitag. Zudem kündigte Liefke an, dass die städtische Tochter das Rathaus für das Jahr 2016 vermutlich sogar mit 100 000 Euro am Gewinn beteiligen wird – vorausgesetzt, die gute Entwicklung hält an.

Neue Wohnungen in der Innenstadt

Davon geht der Geschäftsführer aus. Schließlich ist die Nachfrage nach Wohnraum in der Fontane­stadt ungebrochen groß. Die NWG ist deshalb kräftig dabei, die bestehenden Wohnungen auf Vordermann zu bringen. So werden gerade in den Neubaublock Bruno-Salvat-Straße 1 bis 3 rund zwei Millionen Euro investiert, um die Dämmung zu verbessern, die Fassade und das Dach herzurichten sowie einen Fahrstuhl anzubauen. Die Arbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen und auch die Mieter vor Herausforderungen stellen: Sie müssen vermutlich Ende nächsten Jahres für einige Wochen ausziehen, damit die Bauarbeiter ungehindert wirbeln können. Außerdem will die NWG neue Wohnungen in der Innenstadt schaffen. In der nächsten Woche sollen beispielsweise die Arbeiten in der Virchowstraße 28 beginnen. In dem Altbau sind sieben Wohnungen geplant: drei 2-Raum-Wohnungen, drei 3-Raum-Wohnungen sowie im Erdgeschoss eine 4-Raum-Wohnung.

Zwei Gehwege sollen hergerichtet werden

Auch gegen die holprigen Gehwege im Neubaugebiet will die NWG jetzt etwas tun. Denn viele Mieter klagen schon seit Monaten über die Unebenheiten, die immer wieder schnell zu einer Stolperfalle werden – vor allem für die älteren Anwohner. Nun sollen zunächst der Gehweg hinter der Krümelkiste sowie der Weg am Block Thomas-Mann-Straße 33-39 hergerichtet werden. „Wir werden die Platten komplett hoch nehmen und neu verlegen“, sagte Liefke. Grund: Die zwei Fußwege haben Kanten. Zudem sind dort mehrere Gullys eingesackt.

Barrierefreier Weg ins Neubaugebiet geplant

Noch in den Kinderschuhen steckt indes das Projekt für einen barrierefreien Weg von der Fehrbelliner über die Anna-Hausen-Straße ins Wohngebiet WK II. Denn dafür gibt es vier Partner, die allesamt Flächen auf dem geplanten Weg haben: die Wohnungsbaugenossenschaft, die NWG, die Stadtwerke und die Stadt selbst. Die vier müssen sich einigen, was genau alles gemacht werden soll. NWG-Chef Liefke setzt darauf, dass in der Anna- Hausen-Straße auch zusätzliche Stellplätze entstehen werden und zuvor ebenfalls über die Wegeführung sowie über die Gestaltung der Müllplätze gesprochen wird. Denn in der Anna-Hausen-Straße ist es sehr eng, was nicht nur die Fahrer der großen Müllautos immer wieder vor Probleme stellt.

Trotz der laufenden Abstimmungen zwischen den vier Partnern sei der Bau des barrierefreien Weges von der Fehrbelliner Straße ins Neubaugebiet bereits für 2017 geplant, teilte Rathaussprecherin Michaela Ott mit. NWG-Chef Liefke befürchtet indes, dass es zu Verzögerungen kommen kann, wenn die Beteiligten zuvor noch untereinander Grundstücksflächen tauschen wollen.

Von Andreas Vogel

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